Zum Inhalt
n-droid.de

Android 4.4 KitKat

Veröffentlicht am API-Level 19Codename KitKatStatus Ende des Supports

Die wichtigsten Neuerungen in Android 4.4 KitKat

  • Läuft mit 512 MB RAM (Project Svelte)
  • Vollbildmodus (Immersive Mode)
  • Drucken aus dem System heraus
  • Google Now Launcher auf dem Nexus 5

Android 4.4 KitKat im Überblick

Android 4.4 KitKat erschien am 31. Oktober 2013 mit dem Nexus 5 und war das erste Android mit einem Markennamen als Dessert – Nestlé lizenzierte den Namen ohne Geldfluss. Das Ziel der Version: Android auf Geräten mit 512 MB RAM lauffähig machen (Project Svelte), um die Fragmentierung durch alte Gingerbread-Geräte zu beenden. Systemdienste wurden verkleinert, Apps können über eine API abfragen, ob sie auf einem speicherarmen Gerät laufen.

Sichtbar waren der Vollbildmodus (Immersive Mode), der Status- und Navigationsleiste in Apps ausblendet, die transparenten Leisten auf dem Startbildschirm, der Google Now Launcher mit Sprachsuche („OK Google“) auf dem Nexus 5, ein systemweiter Druckdienst und Emoji in der Tastatur. Hangouts übernahm SMS, ein neuer Telefon-Dialer suchte Kontakte und Unternehmen, und Host Card Emulation ermöglichte NFC-Zahlungen ohne Secure Element – die Grundlage für spätere Wallet-Apps.

KitKat blieb mit den Zwischenversionen 4.4.1 bis 4.4.4 bis Mitte 2014 aktuell und war noch 2016 auf jedem vierten Android-Gerät installiert. Für Entwickler markierte es den Wechsel zur WebView auf Chromium-Basis und den Start der ART-Laufzeit als experimentelle Option, die mit Lollipop zum Standard wurde.

Hintergrund: Technik und Umfeld von Android 4.4 KitKat

Android 4.4 KitKat erschien zusammen mit dem Nexus 5 und richtete sich mit Project Svelte ausdrücklich an günstige Geräte mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher, die 2013 den Massenmarkt bildeten. Das System und seine Dienste brauchten weniger Speicher, und Hersteller konnten Funktionen für schwache Hardware abschalten. Gleichzeitig legte KitKat den Grundstein für die Zukunft: ART war erstmals als experimentelle Laufzeitumgebung in den Entwickleroptionen wählbar, ein Jahr bevor Lollipop es zum Standard machte.

Für den Alltag brachte KitKat den Vollbildmodus, der Status- und Navigationsleiste in Lese-Apps und Spielen ausblendet, transparente Systemleisten und die Druckfunktion über Google Cloud Print oder herstellereigene Dienste. Die SMS-App wurde zur wählbaren Standard-App, was Hangouts und später WhatsApp den Zugriff auf Kurznachrichten öffnete. Die Host Card Emulation für NFC erlaubte Bezahlkarten ohne das Secure Element des Mobilfunkanbieters und machte damit den Weg für Android Pay frei. Der WebView wechselte auf Chromium, wodurch eingebettete Webinhalte in Apps zum ersten Mal mit dem Browser Schritt hielten.

Referenzgerät ist das Nexus 5 vom 31. Oktober 2013 mit Android 4.4 ab Werk; Nexus 4, Nexus 7 und Nexus 10 erhielten das Update im November 2013, das Galaxy Nexus von 2011 dagegen nicht mehr, weil Texas Instruments den Support für seinen OMAP-Prozessor eingestellt hatte. Das Moto G vom November 2013 kam wenige Wochen nach dem Start mit KitKat und machte die Version im Einsteigersegment bekannt. Samsung versorgte Galaxy S4 und Note 3 ab Januar 2014.

Einordnung: Release, Vorgänger, Nachfolger

Android 4.4 KitKat erschien am 31. Oktober 2013 mit API-Level 19 und trug intern den Codenamen KitKat. Abgelöst wurde die Version nach 12 Monaten von Android 5 Lollipop (12. November 2014, API 21). Status heute: Ende des Supports. Googles monatliche Sicherheitsbulletins deckten Android 4.4 KitKat bis Herbst 2017 ab; seither erhalten Geräte, die auf dieser Version stehen geblieben sind, nur noch die Play-Store-Updates für Systemmodule und Google-Apps, nicht mehr für Kernel, Treiber und Baseband. In der Reihe der hier dokumentierten Versionen steht Android 4.4 KitKat an 1. Stelle von 14 (KitKat = 1, Android 17 = 14).

Android 4.4 KitKat heute

KitKat läuft heute nur noch auf Geräten, die bewusst offline oder für eine einzige Aufgabe betrieben werden. Die Archiv-Artikel aus 2013 und 2014 – Nexus 5, Galaxy S5, Moto G – sind der Grund, warum diese Version hier ausführlich dokumentiert ist: Sie markiert den Punkt, an dem Android massentauglich wurde.

Android 4.4 KitKat im Archiv

Das Archiv von n-droid.de hält 40 Artikel, in deren Überschrift Android 4.4 KitKat oder der Codename vorkommt, erschienen zwischen 4. September 2013 und 24. November 2014. Der früheste ist „Ciao Key Lime Pie: Android 4.4 heißt KitKat“, der späteste „Nexus 6: Auslieferung teilweise mit Android 4.4 KitKat“. Die meisten stammen aus den Rubriken news, android themen, features. Die Liste unten führt sie in umgekehrter zeitlicher Reihenfolge; die Berichte geben den Stand ihres Erscheinungsdatums wieder und sind nicht aktualisiert.

Artikel zu Android 4.4 KitKat im Archiv

Nexus 6: Auslieferung teilweise mit Android 4.4 KitKat Tutorial: So bekommt Ihr Android 4.4 (KitKat) auf das Samsung Galaxy S3! Allview Viper S4G: Günstiges LTE-Smartphone mit Quadcore-Chip und Android 4.4 Samsung Galaxy S3: Android 4.4 KitKat mit TouchWiz Kurio Tab: Kindertablet mit Android 4.4 und Bewegungssteuerung XS-4: Die eierlegende Wollmilch-Smartwatch mit Android 4.4 Teca G88B: 5,5 Zoller mit Android 4.4 und 3 GB RAM für 211 Euro Wiko Highway: Flaggschiff erhält Update auf Android 4.4 und neue Gehäusefarben Special: Attraktive China-Phones mit Android 4.4 KitKat OnePlus One: Jetzt offiziell auch mit Android 4.4 KitKat Android L oder KitKat: Wo hält der Akku länger? Android L: Schneller als Android 4.4 KitKat? Noch nicht! Neue KitKat-Version: Android 4.4.4 ist da. Aber nicht für alle. Android 4.4 für ältere MediaTek CPUs: Mühsam nährt sich das KitKat-Männchen Google: KitKat nun auf 13,6% der Android-Geräte installiert Android 4.4.3: OTA-Update jetzt für Nexus-Geräte Motorola: Android 4.4.3 für Moto X, Moto G und Moto E im Anmarsch Entwickler zeigt TouchWiz und KitKat 4.4.2 auf Samsung Galaxy S3! ROM zum Download! Samsung Galaxy S III (GT-9300): Samsung streicht Android 4.4-Update Android 4.4 Update für MediaTek-Prozessoren – KitKat kommt ins Rollen, aber wie schnell? Tutorial: Android 4.4 auf dem Note- oder Netbook installieren Nexus 5: Android 4.4.3 soll Problem mit Kamera beheben Samsung Galaxy S2: Android 4.4 KitKat mit der CyanogenMod 11! Root Explorer [Update] – Bessere KitKat-Unterstützung Samsung Galaxy Note 3, S4: Testbuilds des Android 4.4.2-Updates verfügbar Motorola Xoom: Betagtes Tablet bekommt Android 4.4 Motorola Moto G: Update auf Android 4.4.2 im Anmarsch Samsung Galaxy S4, Note 3: Provider bestätigt Android 4.4-Update für Ende Januar HTC HD2: Android 4.4 KitKat für das alte Smartphone Android 4.4 (KiKat): Project Butter macht schnell, Project Svelte macht schlank Amazon Kindle Fire: Android 4.4 KitKat installieren Android 4.4 (KitKat): Factory-Images für Nexus 4, Nexus 7 und Nexus 10 zum Download bereit Tutorial: Android 4.4 KitKat-Rom vom Google Nexus 5 auf das Nexus 4 flashen Android 4.4 (KitKat)-Update: Das planen Google, HTC, LG, Samsung, Sony & Co. Android 4.4 KitKat: Die Neuerungen im Überblick und angetestet Android 4.4 (KitKat): Screenshots enthüllen neue Funktionen Android 4.4 (KitKat): Erste Screenshots gesichtet [Gerücht] Sony Xperia Z2: Android 4.4 und 500 ppi-Display? [Gerücht] Ciao Key Lime Pie: Android 4.4 heißt KitKat Hintergrund: Die Geschichte hinter Android 4.4 (KitKat)

Häufige Fragen zu Android 4.4 KitKat

Warum heißt Android 4.4 KitKat?

Google und Nestlé vereinbarten 2013 eine Namenspartnerschaft ohne Geldfluss; es war das erste und einzige Mal, dass ein Markenname als Android-Dessert diente.

Was ist Project Svelte?

Die Optimierung von Android 4.4 für Geräte mit 512 MB RAM: kleinere Systemdienste, weniger Speicherverbrauch der Google-Apps und eine API, mit der Apps speicherarme Geräte erkennen. Ziel war, Einsteigergeräte von Gingerbread wegzubringen.

Läuft KitKat heute noch sinnvoll?

Nur noch offline oder als Zweitgerät. Der Play Store liefert seit 2023 keine App-Updates für KitKat mehr, viele Apps verlangen mindestens Android 5 oder 6, und Sicherheitsupdates gibt es seit 2017 nicht.

Welche Geräte kamen mit KitKat?

Das Nexus 5 als erstes, danach Samsung Galaxy S5, HTC One M8, Sony Xperia Z2, LG G3 und Motorola Moto G (2013), das als Einsteigergerät das Ziel von Project Svelte verkörperte.