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Android 17

Veröffentlicht am API-Level 37Codename Cinnamon Bun (intern)Status aktuelle Version

Die wichtigsten Neuerungen in Android 17

  • App Lock: einzelne Apps hinter der Gerätesperre verstecken
  • Bubbles systemweit – jede App lässt sich als schwebendes Fenster weiterbenutzen
  • Kontaktauswahl, die einer App einzelne Einträge statt des ganzen Adressbuchs übergibt
  • Desktop-Modus am externen Bildschirm, der zweite Schritt nach Android 16

Android 17 im Überblick

Android 17 erschien am 16. Juni 2026, zusammen mit dem Pixel-Drop desselben Monats, und trägt das API-Level 37. Der Rhythmus aus Android 16 gilt weiter: die Hauptversion im zweiten Quartal, eine kleinere Version mit eigenem SDK im vierten. Neu ist der Weg dorthin. Die klassischen Developer Previews hat Google eingestellt und durch einen fortlaufenden Canary-Kanal ersetzt, aus dem Entwickler jederzeit den aktuellen Stand ziehen können; die nummerierten Betas liefen von Februar bis April 2026, die Plattformstabilität stand Ende März.

Sichtbar sind vor allem drei Dinge. App Lock legt einzelne Anwendungen hinter die Gerätesperre, sodass ein entsperrtes Telefon in fremder Hand nicht automatisch Zugriff auf Banking, Chats oder Fotos gibt. Die Bubbles, bisher auf Nachrichten beschränkt, gelten systemweit: Eine App lässt sich als schwebendes Fenster über allem anderen weiterbenutzen, statt den Bildschirm zu wechseln. Und die Kontaktauswahl gibt einer App nur noch die Einträge, die man ihr einzeln zuweist – vorher war die Freigabe des Adressbuchs eine Alles-oder-nichts-Entscheidung. Dazu kommt die Oberfläche selbst: Material 3 Expressive setzt stärker auf durchscheinende, milchglasartige Flächen.

Unter der Haube stehen der Desktop-Modus am externen Bildschirm, der den in Android 16 begonnenen Weg fortsetzt, Unterstützung für den Videocodec VVC und eine Reihe kleinerer Entwicklerschnittstellen. Auf den Pixel-Geräten ab der 6. Generation kam die Version am Erscheinungstag an. Bei allen anderen Herstellern entscheidet wie immer die Update-Zusage des einzelnen Modells, nicht die Marke; die herstellereigenen Oberflächen auf Basis von Android 17 folgten über das Jahr verteilt.

Hintergrund: Technik und Umfeld von Android 17

Android 17 ist die zweite Version im Quartalsrhythmus, den Google 2025 eingeführt hat: eine große Ausgabe im zweiten Quartal, eine kleinere mit eigenem SDK im vierten, dazwischen die vierteljährlichen Plattform-Releases. Für Nutzer heißt das, dass die Versionsnummer weniger über den Stand eines Geräts sagt als früher. Entscheidend bleibt der Sicherheitspatch-Stand, der unabhängig davon weiterwandert, und bei vielen Systemteilen das Google-Play-System-Update, das auch ohne neue Hauptversion nachliefert.

Für Entwickler ist der auffälligste Schnitt das Ende der Developer Previews. Statt einzelner Vorschauen gibt es den Canary-Kanal, der laufend den aktuellen Stand der Plattform ausliefert, und daneben die nummerierten Betas bis zur Plattformstabilität. Wer eine App auf API 37 hebt, bekommt die neue Kontaktauswahl und die systemweiten Bubbles; beides ändert, wie eine App auf Daten und auf den Bildschirm zugreift, und beides lässt sich nicht nachträglich abschalten.

Praktisch prüft man drei Angaben, bevor man ein Gerät kauft oder ein Update erwartet: die ausgelieferte Android-Version, den Sicherheitspatch-Stand und die Update-Zusage des Herstellers für genau dieses Modell. Die ersten beiden stehen in den Systeminformationen nebeneinander, die dritte nur beim Hersteller. Ein Versionssprung allein sagt nichts darüber, wie lange danach noch geliefert wird.

Einordnung: Release, Vorgänger, Nachfolger

Android 17 erschien am 16. Juni 2026 mit API-Level 37 und trug intern den Codenamen Cinnamon Bun. Der Vorgänger Android 16 lag 12 Monate zurück (API 36). Ein Nachfolger ist noch nicht erschienen; die nächste Hauptversion wird für das zweite Quartal des Folgejahres erwartet. Status heute: aktuelle Version. Android 17 wird von Googles monatlichen Sicherheitsbulletins abgedeckt; ob ein konkretes Gerät sie erhält, entscheidet die Update-Zusage des Herstellers. In der Reihe der hier dokumentierten Versionen steht Android 17 an 14. Stelle von 14 (KitKat = 1, Android 17 = 14).

Android 17 heute

Ein neues Gerät sollte heute Android 17 ab Werk mitbringen oder eine verbindliche Zusage darauf haben. Geräte ab 2022 haben das Update in der Regel bekommen oder bekommen es noch; ältere bleiben bei Android 15 oder 16 stehen und erhalten je nach Hersteller weiter Sicherheitspatches.

Häufige Fragen zu Android 17

Wann ist Android 17 erschienen?

Am 16. Juni 2026, zusammen mit dem Pixel-Drop desselben Monats, mit dem API-Level 37. Die Hauptversion erscheint im zweiten Quartal, eine kleinere Version mit eigenem SDK folgt im vierten.

Was ist neu in Android 17?

App Lock sperrt einzelne Apps hinter die Gerätesperre, die Bubbles gelten systemweit und lassen jede App als schwebendes Fenster weiterlaufen, die Kontaktauswahl gibt einer App einzelne Einträge statt des ganzen Adressbuchs, und der Desktop-Modus am externen Bildschirm ist ausgebaut.

Welche Geräte haben Android 17 bekommen?

Die Pixel-Modelle ab der 6. Generation am Erscheinungstag, zusammen mit dem Pixel-Drop vom Juni 2026. Für jedes andere Gerät gilt die Update-Zusage des Herstellers; sie steht in dessen Update-Richtlinie, nicht in den Systemeinstellungen.

Was ist aus den Developer Previews geworden?

Google hat sie mit Android 17 abgeschafft. An ihre Stelle tritt ein fortlaufend aktualisierter Canary-Kanal; die nummerierten Betas gibt es weiterhin, sie liefen 2026 von Februar bis April.