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Veröffentlicht am Allgemein · Features · Samsung 2 Min. Lesezeit

Samsung Gear VR: Die VR-Brille im Test!

Über Erfahrung in der virtuellen Realität zu schreiben ist – gelinde gesagt – schwierig. Die einen müssen sich übergeben, kaum dass sie eine solche Brille aufgesetzt haben, die anderen finden es das Faszinierendste, was es jemals gegeben hat. Zwischen den beiden Extremen sind unzählige Android- und Medien-Nutzer, die Virtual Reality (kurz: VR) noch nie ausprobiert haben. In den vergangenen Wochen wurden die besten VR-Apps und Googles Cardboard präsentiert. In diesem Special wird von der Einsteiger- in die gehobene Mittelklasse gewechselt und Samsung Gear VR, die passende Brille zum Top-Smartphone Samsung Galaxy S7 (Test hier), gezeigt.

Ersteindruck, Verarbeitung, Ausstattung

Massiver Karton, gewohnt edles Design. Die Verpackung der Gear VR unterstreicht die Ambitionen des südkoreanischen Konzerns, nur Top-Produkte liefern zu wollen. Neben der Tatsache, dass eine Gear VR in der Verpackung steckt, überraschte der Schriftzug Oculus. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein von Facebook aufgekauftes Unternehmen, das mit der Rift die erste VR-Brille für den Massenmarkt entwickelte. Deren Preis jedoch ist wahnwitzig hoch, auch weil neben der Brille selbst noch ein leistungsfähiger PC angeschlossen sein muss. Die Kooperation mit Samsung hat für beide Unternehmen Vorteile: Oculus wälzt einen Teil seiner Forschungs- und Entwicklungskosten ab, umgekehrt sorgt Samsung dafür, dass die Oculus ein Quasi-Standard wird. Einen solchen Standard plant Google auch mit Daydream, doch die dafür nötigen Smartphones sind noch gar nicht erschienen und müssen wesentlich leistungsstärker sein als die bisher erhältlichen Flaggschiffe.

Für die Gear VR reicht „nur“ eines der folgenden Samsung-Smartphones: Galaxy S6 (Test hier), S6 edge (Test hier), S6 edge+ (Test hier), S7 (Test hier) und S7 edge.

Einmal aus dem Karton geholt, überzeugt die Samsung Gear VR mit einer tollen Verarbeitung und exzellentem Design. Weiche Kurven und harte Kanten gehen Hand in Hand, die wenigen Bedienelemente sind an logisch angeordnet und schnell zu erreichen. Die Polsterung für den Kopf, um nicht gegen die harten Plastikkanten zu stoßen, besteht aus einem Textil, das weich und angenehm ist und trotzdem Schweiß gut verdrängt. Nur könnte diese Polsterung den „Innenraum“ noch besser abschließen – etwas Licht kommt immer durch, was die VR-Immersion massiv stören kann.

Der Samsung Gear VR legt Samsung noch zwei Kopfgurte und zwei Kurzanleitungen bei, die bei wichtigen Fragen helfen. Mehr braucht es dann tatsächlich nicht, die Gear VR ist selbst erklärend. Na ja… fast.