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Veröffentlicht am Allgemein · Hardware · Features 2 Min. Lesezeit

Samsung Galaxy S6 Edge Plus: Die Avantgarde

Erst im Juli wurde das Samsung Galaxy S6 Edge getestet – ein außerordentlich gutes Gerät, das nun schon seinen Nachfolger spendiert bekam. Doch lohnt sich der Aufpreis für das Samsung S6 Edge Plus? Dies wird im Folgenden erläutert.

Design und Verarbeitung

Das Design ist erstklassig, die Haptik diesmal okay. (Foto: N-Droid.de)

Hui! Das originale S6 Edge (hier klicken für den Test) war schon ein edles Gerät, die Plus-Variante bessert die wenigen Negativ-Kritikpunkte aus. Wie schon zuvor verzichtet Samsung auf Plastik-Bauteile und spendiert einen Korpus aus Metall. Die Wertigkeit des Gehäuses ist hoch, die Verarbeitung exzellent. Vorder- und rückseitig vertrauen die Südkoreaner auf Gorilla Glass 4, das neue Turtleglass wird wohl erst im Galaxy S7 zum Einsatz kommen. Dass sich das S6 Edge Plus in den Händen zunächst ungewohnt anfühlt, liegt am etwas höheren Gewicht (153 Gramm) – und der Größe, die in zwei Dimensionen zulegte (154.4 x 75.8 x 6.9 mm). Nein, für kleine Hände ist das S6 Edge Plus nichts, Nutzer mit großen Pranken haben hingegen keine Probleme, das Gerät mit einer oder zwei Händen zu bedienen. Daran ändert auch der Modus für den einhändigen Betrieb nichts, dadurch wird der Bildshcirminhalt verkleinert unten links oder unten rechts dargestellt und soll so die Bedienung erleichtern.

So hochwertig Design und Gehäuse sein mögen: Das S6 Edge Plus ist weder wasser- noch staubgeschützt und dass die Wahl auf glatte Oberflächen fiel, sieht toll aus, sorgt aber auch für ein schnelles „Entgleiten“ des Geräts aus der Hand. Unschön außerdem: Sowohl der Standby-Knopf als auch die Schalter für die Lautstärke klacken hörbar und unangenehm – dass sie dafür über einen präzisen Druckpunkt verfügen, wiegt dies nicht auf. An der Unterseite des Geräts platzierte Samsung die 3,5-mm-Buchse, den USB-3.0-Anschluss und den einzigen Monolautsprecher. Die Wahl auf nur einen Quäker ist nicht nur eine Frechheit in einem Preissegment, welches standardmäßig Stereo bieten sollte, nein, die Membran klingt auch blechern und gab viele der verwendeten Audio- und Videoformate in einer wenig passablen Qualität wieder.

In einer anderen Liga spielt das 5,7-Zoll-Display. Unabhängig der Tatsache, dass dessen Ränder gebogen sind, besticht es durch eine hohe Pixeldichte und Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel), enorme Helligkeit und natürliche Farben – in einem sehr niedrigen Blickwinkel fällt die Farbtemperatur hingegen ab und ein Grün-Blau-Stich macht sich bemerkbar. Hier sei der Vergleich zur Sony Xperia-Reihe gezogen, deren Bildschirme nicht ganz so hell, dafür farbgetreuer sind. Der große Home-Button unterhalb des Displays ist nicht zu übersehen und fasst den Fingerabdrucksensor, über den schon die Vorgänger-Modelle verfügten. Eine Benachrichtigungs-LED, Front- und (die leicht herausstehende Rückseitenkamera) vervollständigen den optischen Ersteindruck. Zudem verfügt das S6 Edge Plus über einen Pulsmesser – ein Extra, das sich die Südkoreaner hätten sparen können.

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