Auf der Google I/O wurden das ambitionierte Daydream-Projekt vorgestellt, das auch Smartphone endgültig in das Zeitalter der Virtual Reality führt. Eines der ersten Smartphones, die dazu genutzt werden können, ist das ZTE Axon 7, das kurz vorgestellt wird.
Ein echter Hingucker ist es ja, das Axon 7. Klar, an der Anordnung von Bildschirm, Lautsprechern und gar des von Motorola entlehnten Fingerprint-Sensors hat sich kaum bis gar nichts geändert. Doch dass sich die Lautsprecher an der Front über die komplette Breite erstrecken, das ist schon etwas gewagter. Sei es drum, das Aussehen selbst ist zweitrangig beim ZTE Axon 7.
Die inneren Werte zählen und dort sticht der Snapdragon 82-Prozessor hervor, der leistungsfähig genug sein sollte, VR-Inhalte ohne Ruckeln wiederzugeben – woran auch die 4 GB Arbeitsspeicher ihren Anteil haben. Das 5,5 Zoll große Display könnte da schon eher zum Problem werden: Die Auflösung mag mit 2.560 mal 1.440 Bildpunkten hoch sein, aber eben nicht hoch genug für ein VR-Erlebnis ohne den berüchtigten Fliegengitter-Effekt. Der interne Speicher ist mit 64 GB gut bestückt und kann via microSD-Karte um weitere 128 GB aufgestockt werden. Alternativ lässt sich eine zweite SIM-Karte einsetzen. 3.250 mAh für den Akku, ein USB-C-Anschluss und eine 20-MP-Kamera runden das Paket ab.
Das im Metall-Unibody gefertigte Smartphone in Gold oder Silber wird um die 410 Euro kosten, siedelt also im gehobenen Segment. Eine zweite Variante mit 128 GB internen Speicher schlägt mit 469 Euro ins Portmonee.
Beim regulären Axon 7 gefallen die technischen Daten schon sehr gut, noch besser wird es mit der Luxus-Variante, die satte 6 GB RAM, 128 GB Flashspeicher und druckempfindlichen Display geben. Kostenpunkt: 575 Euro. Das Gehäuse dieser Variante besteht im übrigen aus einem Nussbaum-Verbundstoff. Also etwas für ganz feine Herrschaften.
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