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Kurio Phone: Smartphone für Kinder mit Schutzfunktionen für Eltern

Hierzulande verkauft Kurio zusammen mit dem Kinderfernsehen von RTL 2 (Toggo) spezielle Tablets für Kids. Nun folgt auch ein Smartphone mit ausgiebigen Schutzmechanismen.

Das Kurio Phone ist in erster Linie ein reguläres Smartphone mit Dualcore-Prozessor, 1GB RAM, GPS, 3G-Modul, WIFI, Bluetooth, 4GB Flash-Speicher, UKW-Radio, zwei Kameras und microSD-Kartenslot (maximal 32GB). Doch nicht nur Android 4.2 ist vorinstalliert, sondern auch eine Armada an Programmen, mit denen Eltern ihre Kinder schützen und überwachen können.

Beispielsweise gibt’s von Haus aus einen ausschweifenden Internet-Filter mit dem Namen Kurio Genius. Der sortiert selbständig unerwünschte Seiten raus, Eltern können diesen natürlich auch konfigurieren. Doch längst nicht genug: Das eigenen Aussagen zufolge „sicherste Smartphone für Kids“ lässt Berechtigte die Nutzungsdauer definieren oder gar entscheiden, mit wem Sohn und Tochter überhaupt telefonieren dürfen. Genauso wählen die Erwachsenen, welche Apps verwendet werden können.

Kinder überwachen – mit dem Kurio Phone. (Foto: Kurio)

Ungewöhnlich: Dank des GPS-Moduls sind Eltern immer informiert, wo sich das Kind gerade aufhält. Und bewegt sich dieses aus einem zuvor angegebenen Gebiet, werden selbständig Nachrichten über den Aufenthaltsort verschickt. Mutti und Vati dürfen ferner den Zugang zu gewünschten Optionen nach und nach freigeben, zum Beispiel um ihren Kids mehr Verantwortung zu geben.

Antiquiert wirkt höchstens der 4 Zoll-Display mit einer Auflösung von 480×800 Bildpunkten. Wann das Kurio Phone für Kids in Deutschland erscheint? Das ist noch unklar, aber wahrscheinlich. Es erinnert technisch sehr an das Kurio Touch 4S – sicherlich kein Zufall.

Ob Eltern mit dem Kurio Phone wirklich den Wünschen ihrer Kinder nachgeben sollten? Das müssen sie nach wie vor selbst entscheiden.