Mehr und mehr hält Android Einzug in den Haushalt. Fünf neue Geräte wurden gesammelt.
Keineswegs eignet sich Android nur als Software für Smartphones und Tablets. Den Schluss legen zumindest einige neue Geräte nahe, die in den letzten Wochen vorgestellt wurden. Und auch, wenn noch keines wirklich erhältlich ist, belegt die vorliegende Sammlung: Das Internet der Dinge, also die umfassende Vernetzung von Alltagsgegenständen und -geräten, rückt immer näher.
1. Samsung Smart-Fridge T9000
Der Riesenkühlschrank verfügt über einen 10 Zoll-Display auf der linken Tür. Die Software basiert auf Android und kann Android-Apps wie Evernote ausführen. Auf diese Weise kann man zum Beispiel Nahrungsmittel, die fehlt, direkt nach dem Blick in den Kühlschrank auf eine Einkaufsliste setzen. Automatisch würde die Liste dann auch auf jedem anderen eigenen Android-Gerät verfügbar, auf dem Evernote installiert ist. Die Installation neuer Apps ist allerdings nicht möglich. Die UVP beträgt 3.999 US-Dollar. (via)
2. Dacor Android Ofen
Auf der Front dieses Ofens sitzt ein 7 Zoll-Display, auf dem Widgets zur Steuerung des Geräts abgelegt sind. Seine technischen Daten: 1 GHz Prozessor, 512 MB RAM und Android 4.0.3. Eine vorinstallierte Koch-App bietet vorpogrammierte Kochprogramme und -zeiten für einige Gerichte. Zusätzlich soll es möglich sein, den Ofen über andere Android-Geräte fernzusteuern. (via)
3. Parrot Flower Power
Wer keinen grünen Daumen hat, soll sich künftig dennoch nicht um seine Grünpflanzen sorgen müssen. Zumindest, wenn es nach Parrot geht: Das Unternehmen stellte auf der CES 2013 sein neues Produkt “Flower Power” vor. Es handelt sich um einen Sensor, der sich via Bluetooth und App mit einem Android-Gerät (oder iOS) verbinden lässt. Den Sensor steckt man in den Topf, dort misst er dann u.a. Sonneneinstrahlung, Trockenheit und Temperatur und schlägt Alarm, wenn die Pflanze mal wieder Pflege benötigt. (via)
4. HapiFork
Die HapiFork, die das Unternehmen Hapilabs bald auf den Markt bringen will, übermittelt via Bluetooth oder MicroUSB-Verbindung Daten zum Essverhaltens ihres Nutzers an eine Android-App. Die Anwendung stellt dann Statistiken bereit, die Hinweise darauf geben sollen, ob man zum Beispiel zu schnell isst. Weitere Auswertungen sollen online am PC möglich sein.
5. Lixil Satis-Toilette
Dieses Gerät wird es wohl nur in Japan geben. Die Aufnahme in die Liste erfolgt trotzdem, weil die Lixil-Toilette zeigt, dass der Phantasie der Ingenieure praktisch keine Grenzen gesetzt sind. Auch hier dienen Bluetooth und eine Android-App dazu, Funktionen per Fernsteuerung auszulösen. Möglich sind u.a. Befehle wie Abspülen oder Toilettensitz heben, sogar die Toilettengewohnheiten kann man analysieren. Irgendwie praktisch und seltsam zugleich.




