Ewiges Thema Updates: Welche der 15 angekündigten Geräte haben bereits Android 4.1 erhalten? Und vor allem: Welche nicht?
Samsung Deutschland hat gestern über seine Facebook-Präsenz bekannt gegeben, Android 4.1 für das Galaxy S Advance im Januar ausliefern zu wollen. Prinzipiell ja eine gute Nachricht, tatsächlich scheint sich Samsung an den Update-Plan halten zu wollen, der Mitte September an die Öffentlichkeit gelangt war. Mit großem Bohei war vor einigen Wochen das Update für Samsung Galaxy S III veröffentlicht worden, auch hinter Galaxy 2 7.0 und Galaxy Note 10.1 kann Samsung bereits einen Haken machen. Soweit, so gut.
Kleines Problem: Auf dem im September gelakten Update-Plan standen noch 11 Geräte mehr, wenn die Liste denn tatsächlich echt war natürlich. Wie sieht es bei denen aus? Streicht man die Geräte weg, die bereits ein Update erhalten haben, wird Samsungs Update-Strategie noch einmal ersichtlich: Zuerst kommt die Oberklasse – und danach erst einmal nichts. Fehlende Updates können in den Kommentaren vermerkt und anschließend nachgetragen werden.
1. Galaxy S III (Update im Oktober)
2. Galaxy S II (soll angeblich im November kommen)
3. Galaxy S II LTE
4. Galaxy Note (erste Firmware-Leaks)
5. Galaxy S Advance (Kommt im Januar)
6. Galaxy Chat
7. Galaxy Ace 2
8. Galaxy Beam
9. Galaxy Ace Plus
10. Galaxy Mini 2
11. Galaxy S Duos
12. Galaxy Tab 7.0 Plus
13. Galaxy Tab 2 7.0 (Update-Start vor wenigen Tagen)
14. Galaxy Tab 2 10.1
15. Galaxy Note 10.1 (Update-Start Anfang November)
Es erscheint irgendwie zweifelhaft, dass tatsächlich alle restlichen Geräte noch ein Update erhalten, wo sich doch schon die Updates für die Premiumgeräte als recht arbeitsintensiv erweisen. Für die ist die Versorgung allerdings gut, bzw. besser als bei anderen Herstellern: Für das Galaxy S III ist sogar schon vom Android 4.2-Update die Rede gewesen. Galaxy Note II und 10.1 dürften das ebenfalls einigermaßen zeitnah bekommen. Für alle anderen bleibt es wahrscheinlich eine Hängepartie.
Klar: Samsung ist der Hersteller mit den meisten Modellen auf dem Markt. Der Erfolg der Koreaner beruht auch auf seiner Gerätepolitik, wie vor einigen Wochen festgestellt wurde. Aber hier ist Vorsicht geboten: Ein Maximum an Geräten auf den Markt zu bringen und nur ein Minimum tatsächlich weiter zu unterstützen, kann sich irgendwann auch als Imagegift erweisen. Es sei denn, Samsung schaltet hier in den kommenden Wochen einen Gang höher. In diesem Fall wäre dieses Posting als gegenstandslos zu betrachten.
Wie wird Samsungs Update-Politik bewertet?