Samsung hat mehr Smartphones auf dem Markt als alle anderen Hersteller. Ein paar Zahlen.
Es ist eine der tragenden Säulen von Samsungs Erfolg, dass soviele verschiedene Galaxy-Modelle auf dem Markt sind. Es gibt ein Modell für jede Preisklasse, alle Bedürfnisse und alle Größenvorlieben. Als prominentes Zugpferd dient die Galaxy S-Serie, die im März um das Galaxy S 4 erweitert wurde.
Schaut man in die Klassen darunter, verliert man schnell den Überblick. Gefühlt scheint jede Woche ein neues Galaxy hinzuzukommen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen sind oft nur marginal. Fiebert jemand dem Launch von Galaxy Win, Galaxy Pocket Neo oder Galaxy Star entgegen? Unwahrscheinlich, dabei ist deren Vorstellung ist erst einige Wochen her. Letztes Beispiel: das Galaxy Core, das heute neu präsentiert wurde. Immer neue Namen, immer neue Modelle.
Die Frage ist: Warum nimmt keiner Samsung seine Gerätepolitik übel? Schon einmal wurde die Frage gestellt, ob Samsung mit der Geräteschwemme nicht die eigene Galaxy-Marke beschädigt. HTC hatte es 2011 einmal ähnlich versucht – und hat sich bis heute nicht von den Folgen erholt. Allein bei Amazon erhält man unter den Geräten mit dem Suchwort “Samsung Galaxy” über 500 Ergebnisse (Stand 06.05.2013).
Eine Konsultation der Seite pdadb, laut Eigenaussage die weltgrößte Datenbank für Mobilgeräte, liefert bissfeste Zahlen. 361 unterschiedliche Galaxy-Modelle (inklusive Tablets) listet sie auf, wenn man mit den Variablen “Samsung”, “Android” und “2007-2013″ sucht. HTC bringt es in der gleichen Zeit auf 107 Geräte, Apple auf 70. Wann also wird aus viel zuviel? (via)