Smartwatches mögen die Handgelenke zieren und sich gut dazu eignen, dem Smartphone als zweites Display zu dienen. Doch wie schlägt sich ein solches Gerät im Haltbarkeitstest?
Diese Frage stellten sich die Kollegen von Androidauthority und malträtierten die Moto 360 von Motorola mächtig. Deren Härtetest bestand aus drei Stufen:
Stufe 1: Wasserdicht?
Blubb! Nach ausgiebigem Bad funktioniert die Moto 360 noch immer tadellos. (Bild: Androidauthority)
Moto 360 ist nach IP67 als wasserdicht zertifiziert. Genau wie Sonys Xperia-Serie eines der Kaufargumente für oder gegen eine Moto 360. Tester Lanh Nguyen legte sie dazu in eine Schüssel voller Wasser und holte sie alle zehn Minuten raus, um ihre Funktionen zu testen. Nach insgesamt 40 Minuten unter Wasser, so Nguyen, funktionierte die Moto 360 noch genau wie zuvor. Das System läuft tadellos, Eingaben werden erkannt, der Akku kann auch geladen werden.
Keine Einschränkungen also, weshalb Stufe zwei gezündet wurde. Und die ist eine Spur härter…
Stufe 2: Kratzfest?
Beton vs. Smartwatch… (Bild: Android Authority)
Das Display der Moto 360 ist nicht direkt ins Gehäuse eingefasst, sondern steht leicht hervor. Angriffsfläche für Kratzer und zahlreiche Stöße. Dank Gorilla Glass sollten Kratzer dennoch keine Chance haben, oder? Nguyen zog die Smartwatch mehrmals über ein grobes Metallgeländer und anschließend mehrmals über Beton. Autsch! Nguyen hält fest, dass das Metall keine Spuren hinterließ, der Beton gleichwohl Eindruck beim Gorilla Glass machte. Dennoch, so der Autor, würde das gehärtete Glas seinen Job erledigen, wie es die Nutzer erwarten.
Trotzdem eine erste kleine “Schwäche”.
Stufe 3: Überlebt die Moto 360 einen Ziegelstein?
Kaputtsch! (Bild: Androidauthority)
Wenig qualifiziert, dieser Test – selbst Steine gehen zu Bruch, wenn man andere Steine draufschlägt. Gleiches gilt für Blumen, Ballons, Holz… die Moto 360 reiht sich in diese Aufzählung ein und hat nach dem Bewurf mit einem Ziegelstein eindeutige Spuren eines Einschlags. Überraschend, nicht? Das Glas gesplittert, die Touchfunktion im Eimer und das Gerät lässt sich nicht einmal mehr anschalten.
Für diese tiefen Einsichten gebührt Lanh Nguyen Dank. Es ist zu hoffen, dass dies nicht dazu animiert, selbige Tests mit eigenen Geräten durchzuführen…
(via)