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Veröffentlicht am Allgemein · Android Wearables · Features 2 Min. Lesezeit

Test: Samsung Gear S – das Smartphone fürs Handgelenk?

Nachdem bereits Samsungs Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge die Testmaschinerie der Redaktion durchlaufen haben, ist jetzt eine Smartwatch des koreanischen Herstellers fällig. Was die Gear S so alles auf dem Kasten hat, und ob sie auch an das Handgelenk gehört, erfährt man in dem Praxistest.

Design und Verarbeitung
Der erste Gedanke, der sich beim ersten Anblick der Samsung Gear S auf dem Redaktionstisch einstellte, war: Die Smartwatch ist groß! Ja, mit ihrer zarten Abmessung von 58,1 x 39,9 x 12,5 Millimeter ist sie wahrhaftig groß, die Smartwatch des koreanischen Herstellers. In ihrer Designlinie erinnert die Gear S stark an die wesentlich schmalere Sport-Uhr Gear Fit. Der Vergleich ist naheliegend, setzt Samsung doch, wie bei seinen früheren Smartphones, durchweg auf das billige Universalmaterial Plastik.

Auf der Oberseite des klobigen Kunststoffgehäuses ist das 2 Zoll (50,9 Millimeter) messende, leicht gebogene Super-AMOLED Display in die Smartwatch eingelassen, das durch eine ebenfalls gebogene, elegant wirkende Glasscheibe geschützt wird. Ringsherum ist die verglaste Anzeigefläche in einen Chromrahmen eingefasst. Mittig, unterhalb des Displays befindet sich der physische Home-Taste, der von einem UV-, sowie einem Umgebungslichtsensor flankiert wird. Auf der Unterseite des Smartwatch-Korpus ist ein Pulsmesser integriert. Darunter befinden sich die kupfernen Kontakte für die mitgelieferte Ladeschale, darüber der Einschub für eine NanoSIM-Karte.

Das fast 2,5 Zentimeter breite, gummierte Kunststoffarmband lässt sich mithilfe des Edelstahl-Clip-Verschlusses leicht öffnen und schließen. Zudem kann es in 10 verschiedenen Stufen problemlos an den Umfang des Handgelenkes angepasst werden. Durch die gebogene Bauweise des Korpus bietet die Smartwatch ein verhältnismäßig gutes Tragegefühl. Bei hohen Temperaturen muss das Kunststoffband jedoch einige Abstriche in Sachen Komfort ertragen – das Armband lässt sich zwar problemlos austauschen, nach einer Ausführung mit alternativen Materialien wie Leder oder Stoff sucht man allerdings vergeblich.

Durch ihr relativ klobiges und nur bedingt zeitloses Design ist Gear S sicher nicht an jedem Arm ein Hingucker. Besonders Menschen mit schmalen Handgelenken und dünnen Unterarmen werden von der Größe der Smartwach übermannt werden. Immerhin ist sie mit ihren knapp 67 Gramm ziemlich leicht.

Zubehör

Hebt man den schlichten, grauen Deckel der Verpackung von seinem Gegenstück, zeigen sich die ersten Blicke auf die, in der Schachten thronende, Gear S. Bis dato ist von Zubehör keine Spur zu entdecken. Dieses ist in den Seitenrändern der geschickt gefalteten Pappkonstruktion, die bereits der Smartwatch als Halterung diente, verborgen. Neben der Gear S und den typischen Schnellstart-Guides in Deutsch und Englisch, sind eine kompakte Ladeschale, sowie ein entsprechendes MicroUSB-Ladekabel im Lieferumfang enthalten. Wer gerne die komplette Betriebsanleitung mit sämtlichen Sicherheitshinweisen verschlingen möchte, kann sich die abendfüllende Lektüre von der Produktseite als PDF herunterladen.

Seite 1: Design und Verarbeitung, Zubehör
Seite 2: Display, Funktionen
Seite 3: Software
Seite 4: Prozessor und Speicher, Akku
Seite 5: Fazit