Eine aufregende Woche brachte das bislang günstigste Smartphone der Welt, Nintendos Vorregistrierung der Miitomo-App, eine Seismographen-Anwendung und leider auch Sicherheitsdiskussionen. Alles Relevante in Kurzform.
Freedom 251 – das günstigste Smartphone der Welt?
Die Meldung sorgte für Aufsehen: Etwas mehr als 3 Euro möchte der indische Hersteller Ringing Bells für sein Freedom 251. Ein schlechter Scherz? Keineswegs! Denn durch massive Subventionen seitens der indischen Regierung ist es den Ingenieuren tatsächlich gelungen, ein 4-Zoll-Smartphone zusammen zu schrauben. Zwar ist das Freedom 251 öfter ausverkauft – bis zum Start im Juni 2016 dürften aber noch genügend Smartphones über die offizielle Seite verkauft werden. Alle technischen Daten, Bilder und den Direktlink zur Homepage sind in diesem Beitrag zu finden.
Miitomo: Nintendos Weg in die App-Welt wird konkreter
Lange angekündigt, schlug eine Mitteilung des japanischen Videospiel-Konzerns Nintendo hohe Wellen in der Redaktion und im Netz. Zwar ist Miitomo lediglich ein Instant-Messenger wie so viele andere auch. Aber die App markiert nach diversen Pokémon-Experimenten für Nintendo den Schritt in die Welt der Smartphone-Apps. Der Start von Miitomo ist für den März anvisiert, alle Infos und den Direktlink zur Registrierung sind in dieser News zu finden.
Android: Seismographen-App veröffentlicht
Es ist oft überraschend, auf welche Ideen Forscher und Programmierer kommen, wenn sie an Android denken. Die Idee, die Beschleunigungs- und Lagesensoren einzusetzen, um Erdstöße zu messen, ist bemerkenswert. Der Clou: Ein einzelnes Smartphone kann kaum relevante seismographische Daten erheben – aber im dezentralen Verbund und miteinander gekoppelt übers Internet, könnten Android-Smartphones bald zu Lebensrettern werden. Wie die App MyShake funktioniert, das wird in dieser News gezeigt.
Mazar: Neuer Android-Schädling
Die naive Hoffnung, 2016 würde weniger von Sicherheitsdebatten und -lücken dominiert, zerschlug sich jüngst. Zwar muss der neue Schädling Mazar von Hand installiert werden, aber allein in Dänemark wurden gut 100.000 Android-Nutzer dazu via SMS oder MMS aufgefordert. Was Mazar kann und welche Telefone die Malware nicht angreift, ist hier beschrieben.
Google und Apple: Gemeinsam für Gerechtigkeit – und gegen neugierige Behörden
Der Amoklauf vergangenes Jahr im kalifornischen San Bernadino soll nicht relativiert werden. Aber die Frage, ob 14 Tote und 21 Verletzte tatsächlich einen Grund darstellen, dass US-Behörden die Freiheit von Smartphone-Nutzern einschränken dürfen, wird kritisch betrachtet. Das sieht das FBI wohl so und zwang Apple per richterlicher Anordnung, die Verschlüsselungsmechanismen eines iPhone 5c preiszugeben. Der Konzern bewies Rückgrat und weigerte sich, den Behörden eine modifizierte iOS-Version zu entwickeln, welche die Sicherheit aushebeln würde. Überraschend: Sundar Pinchar, Google-Chef, sprang Tim Cook bei und verteidigte die eigenen Verschlüsselungsmechanismen, da ein Aufheben dieser die Überschreitung gesetzlich angemessener Kompetenzen bedeuten würde.
Test der Woche: Freecom Mini-SSD für Tablet und Smartphone
Smartphones werden recht häufig getestet und auch App-Tests gehören zum täglichen Geschäft. Ein externer Speicher war bislang nur selten in der Testrubrik vertreten. Es wurde festgestellt, dass mit der Freecom Mini-SSD ein 128 GB großer Speicher für Smartphone, Tablet, PC, Spielekonsolen und Medienplayer veröffentlicht wurde, der dank eines pfiffigen Designs problemlos an all diesen Geräten genutzt werden kann. Ohne Treiberwahnsinn oder Kabel. Wie das funktioniert? Dies wird hier gezeigt.