Microsofts Smartphone-Sparte macht harte Zeiten durch. Im letzten Quartal stiegen die Verkäufe zwar um vier Prozent, doch am allgemeinen Wachstum der Wischtelefone partizipiert das Unternehmen nicht.
Und damit ist Microsoft gefühlt am niedrigsten Punkt angekommen: Nur noch ein Prozent machen Windows Phone-Geräte im gesamten Smartphone-Markt aus. Präziser: Die 2,4 Millionen verkauften Geräte der letzten drei Monate (Vorjahresquartal: 8,6 Millionen) reichen gerade so zu 0,7 Prozent des Marktes. Verglichen mit dem Vorjahr ein Rückgang um 2,5 Prozent.
Microsoft versucht derzeit an allen Fronten, die Situation zu stabilisieren. Da man keine neuen Lumia-Geräte zu zeigen hat, werden die alten kurzerhand im Preis gesenkt – toll für Schnäppchenjäger. Langfristig wird sich das Geschäft aber wohl nicht tragen – und Microsoft hat nach angekündigten Entlassungen von 2.000 Mitarbeitern aus der Smartphone-Sparte wohl auch einen Deal mit einer Foxconn-Tochter am Laufen, der den Verkauf der Lumia-Fertigung einschließlich Übertragung der Markenrechte für 350 Millionen US-Dollar beinhaltet.
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