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n-droid.de
Veröffentlicht am Hardware · Features · Teaser Top Handys 2 Min. Lesezeit

Wiko Pulp im Test: Günstig-Smartphone mit musikalischem Wumms!

Der Handy-Hersteller Wiko ist nicht zu beneiden: Jahrelang galten die Smartphones der Franzosen als Nonplusultra für Sparfüchse, nun beanspruchen Cubot und Co. Teile des Segments für sich. Mit dem Modell Pulp könnte sich das Blatt zugunsten Wikos drehen – das Telefon erweist sich im Test als äußerst gut durchdacht. Und offenbart Qualitäten, an denen sogar die Premium-Konkurrenz verzweifeln dürfte…

Ersteindruck, Haptik und Lieferumfang

Üppig: Wiko legt neben dem Gerät allerlei Zubehör bei – im stylishen Karton. (Foto: N-Droid.de)

Bevor es zum Erstkontakt mit dem Gerät kommt, überrascht die Verpackung. Wiko ließ es sich nicht nehmen, den Karton großformatig zu produzieren und in knallen Farben zu designen – ein „Eye Catcher“. Der Schriftzug „Designed in France“ prangt stolz auf der Vorderseite und zieht als Hologramm-Sticker seine Blicke auf sich. Franzosen und ihr Nationalstolz sind weitgehend bekannt, zurecht etwas einbilden dürfen sich die Wiko-Ingenieure beim Arrangement des Inhalts und den Beigaben: Zwei Pappeinlagen befinden sich Inneren, auf einer ruht das Wiko Pulp, darunter befinden sich zwei Handbücher und ebenso viele SIM-Karten-Schlitten. Wiko war wohl bewusst, wie viele Nutzer dazu gezwungen werden, ihre SIM-Karte „beschneiden“ zu lassen, weshalb sie hier Rahmen beilegen, damit die kleinen Telefonkarten auch im Pulp Platz finden. Ferner packte Wiko noch einen AC-Adapter samt USB-Kabel bei – und ein Paar In-Ear-Kopfhörer, die später noch thematisiert werden.

Wäre das Wiko Pulp eine Geste, so wäre es der ausgestreckte Mittelfinger, der sich an alle vermeintlichen Design-Vorreiter mit ihrem Hang zum Unibody und Metallapplikationen richtet. Das Wiko Pulp besteht – vom Gorilla Glass auf dem Display mal abgesehen – vollständig aus Kunststoff. Klingt billig? Ist es nicht. Denn die Designer achteten auf eine handschmeichelnde Form und versahen den abnehmbaren Rückseitendeckel mit einer Leder-Imitation. Mit etwas mehr als 180 Gramm ist das Gerät etwas schwerer und mit 8 mm auch etwas dicker als andere Smartphones des vornehmlich höheren Preissegments. Das Gefühl jedoch, ein äußerst robustes Gerät in der Hand zu halten, vermittelt das Wiko Pulp ab der ersten Kontaktaufnahme.

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