Sony definiert mit seinem Xperia M4 Aqua Mittel- und Oberklasse der Smartphones neu. Streng technisch gesehen wäre das M4 Aqua als Einsteiger-Gerät zu klassifizieren, denn hochauflösende 3D-Anwendungen oder eine Super-Duper-Prima-Kamera weist es nicht auf. Außerdem spart es an Arbeitsspeicher und dem Wasserschutz, der für die Xperia-Reihe typisch ist. Von der Verarbeitung her reicht es an Sonys Spitzenmodelle heran – mit dem preislichen Unterschied von gut 400 Euro, die ihr sparen könnt.
Design und Verarbeitung
Was ist denn das für ein Karton? Wenn Sony schon von vornherein den Unterschied zwischen Z3, Z3 Plus oder Z5 einerseits und dem M4 Aqua andererseits aufzeigen wollte, wäre es die Gestaltung der Verpackung. Die hochpreisigen Modelle besitzen eine Verpackung, welche die verschiedenen Zubehörteile edel präsentiert und das Smartphone in den Fokus stellt. Der Karton des M4 Aqua hingegen… nun ja, die oberseitige Laschenöffnung ist das eine, dass das Smartphone in eine kleine Papp-Aussparung gesteckt wurde und herausgezogen werden kann das andere. Habt ihr den Schock erst einmal überwunden, fällt das Sony Xperia M4 Aqua aber positiv auf. Unverkennbar ein Xperia, fallen zunächst die silberfarbenen und abgerundeten Seitenteile auf, aus denen der Rahmen besteht. Das edle Weiß der Ober- und Unterseite wird von Gorilla-Glas 3 überzogen, die Bedienelemente (Power-Knopf, Lautstärkewippe) befinden sich nach wie vor auf der rechten Seite. Es sind Nuancen, die den Unterschied machen: die Neupositionierung von SIM- und microSD-Karten-Einschub, die USB-Buchse befindet sich oben links und wird nicht von einer Abdeckung geschützt.
Der Bildschirm: Ein Bauteil, das scheinbar viel Einsparpotential bewies. Während die große Z-Reihe mindestens auf ein 1080p-Display setzt, verbaut Sony im M4 Aqua ain mit fünf Zoll ordentlich großes Panel, das lediglich mit 1.280 mal 720 Bildpunkten auflöst. Zudem wird die Bildwiederholungsrate des Panels auf 30 Bilder/Sekunde beschränkt – was wiederum der Technik unter dem Bildschirm geschuldet ist. Mehr dazu später.