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Veröffentlicht am Allgemein · News · Teaser Top News 1 Min. Lesezeit

Smartphone-Markt: Stagnation statt Wachstum

Die Marktforscher von IDC haben den Smartphone-Markt der vergangenen zwölf Monate untersucht. Ergebnis: Der Markt stagniert. Und große Hersteller verlieren.

Apple verkaufte im vergangenen Quartal erstmals weniger iPhones als in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres. Eine Premiere ist dies für das Touch-Handy des kalifornischen Herstellers, weil seine Geräte seit der Einführung 2007 immer besseren Absatz fanden. Apple-exklusiv ist der Rückgang jedoch nicht. Das Marktforschungsinstitut IDC berechnete, dass 334,9 Millionen Smartphones weltweit in den zurückliegenden 12 Monaten verkauft wurden – das Plus von gerade einmal 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist dünn.

Zu den Verlierern der Stagnation gehören insbesondere die großen Hersteller. Samsung beispielsweise – deren Flaggschiff S7 im Test war – konnte 0,6 Prozent weniger Smartphone als im Vorjahr verkaufen, was trotzdem noch respektable 81,9 Millionen Geräte sind. Die Südkoreaner behaupten sich vor Apple (51,2 Millionen Geräte; minus 16 Prozent) an der Spitze, auf Platz drei folgt Huawei (27,5 Millionen; 8,2 Prozent Marktanteil). Andere Unternehmen wie Sony, HTC, oder auch LG verlieren kontinuierlich Marktanteile und verkaufen ihre Smartphones immer schleppender.

Einer der Gründe könnten die von unten drückenden Newcomer der Branche sein. OPPO (18,5 Mio. Geräte; 5,5% Marktanteil) oder Vivo (14,3 Mio.; 4,3% Marktanteil) konnten ihre Absätze mehr als verdoppeln – wobei die aufkeimenden Märkte in Afrika und Indien die Absätze beflügeln. Dort ist die Kaufkraft wesentlich geringer als in der westlichen Hemisphäre oder den wirtschaftlich starken asiatischen Ländern wie Südkorea, China oder Japan. Preisgünstige Modelle kommen deshalb besonders gut an. Der komplette IDC-Bericht kann hier eingesehen werden.

(via)