Spätestens nach dem Kauf von Oculus Rift durch Facebook ist das Virtual Reality-Headset weltweit bekannt. Bei Samsung denkt man neuerdings über einen Konkurrenten nach, der auf Android basiert.
Das noch namenlose Gerät soll sich in die aktuellen Pläne (SmartWatches, Fitness etc.) und zukünftigen Ideen wie Galaxy Glass einfügen. Das eigenständige Headset wird wie Oculus Rift oder Sonys Project Morpheus (für die PlayStation 4) auf dem Kopf getragen, um dort ein virtuelles Erlebnis vor den Augen zu erzeugen.
Engadget zufolge basiert die bisherige Hardware, die erste Entwickler bereits erhielten, auf aktuellen Top-Smartphones von Samsung – womöglich das Galaxy Note 3 oder das Galaxy S5. Offene Fragen bleiben natürlich noch etliche: Wird eine Verbindung zum Smartphone nötig sein? Wenn ja – schnurlos oder via Kabel? Immerhin heißt es, dass das verbaute Display mindestens eine Auflösung des zweiten Oculus Rift-Entwicklerkits besitzen wird – also 960×1080 Bildpunkte pro Auge.
Oculus Rift bekommt Konkurrenz? (Foto: Oculus VR)
In jedem Fall möchte Samsung auf Android setzen. Nötig wären geeignete Apps und eine stimmige Apparatur. Gerade VR-Headsets, die auf Smartphones aufbauen, gibt’s mittlerweile einige – darunter Durovis Dive. Und viele ähnliche Projekte befinden sich längst in Arbeit, beispielsweise das GameFace.
So oder so dürfte man gespannt sein, was Samsung hier in Vorbereitung hat. VR ist gerade DER Trend (im Gamingsektor), in dem ein Milliardengeschäft in den kommenden Jahren gewittert wird.