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Veröffentlicht am Google Android Handys · Sonstige Geräte 1 Min. Lesezeit

Project Ara: Wie Phönix aus der Asche – und mit vielen Neuerungen

Googles Hausmesse I/O 2016 überraschte die Beobachter bereits einige Male in den vergangenen Tagen. Eine Präsentation des aktuellen Standes von Project Ara war nicht zu erwarten.

Neuer Haltemechanismus, neues Konzept: Project Ara hat sich gewandelt. (Bild: Atap/Google)

Für Personen, die mit Project Ara nicht vertraut sind, gibt es hier eine kleine Zusammenfassung, was sich dahinter verbirgt: Im Kern ist es ein Smartphone wie jedes andere, nur mit der Besonderheit, dass das Gerät an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann, indem andere Module eingesteckt werden. So ist es möglich, eine neue Kamera, zusätzliche Lautsprecher, Lage- und Beschleunigungssensoren als auch einen größeren Akku nachzurüsten.

Die erste Neuigkeit, Project Ara betreffend, ist die, dass der Prozessor, die Grafikeinheit und das Display nicht mehr ausgetauscht werden können – damit nähert sich das Telefon dem neuen LG G5 an, welches auch über einen Modulschacht erweitert werden kann. Doch wo LG nur einen Slot einsetzt, besitzt Ara derer gleich sechs (vormals bis zu zehn), die auf der Rückseite genutzt werden können. Die Module werden über einen Steckmechanismus mit der Gehäuserückseite verankert, im ursprünglichen Konzept aus dem August 2015 waren dafür noch magnetische Haltemechanismen geplant.Die konventionelle aktuelle Lösung dürfte wesentlich stabiler sein als jene innovative, aber wenige erprobte Option.

Zu den technischen Eckdaten halten sich Entwickler Atap und Google bedeckt, lediglich die Display-Diagonale der Entwicklerfassung wurde mit 5,3 Zoll angegeben. Während App- und Modulentwickler auf der offiziellen Ara-Seite ihr Interesse bekunden dürfen und zeitnah einen Prototypen ordern können sollen, wird die Kundenversion erst im nächsten Jahr ausgerollt. Auch wenn es bis dahin noch einige Zeit ist, ist dieses Lebenszeichen positiv, denn die Funkstille der vergangenen Monate ließ Böses erahnen.

(via)