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Veröffentlicht am LG 2 Min. Lesezeit

@MWC – LG G5: Innovationen im Kleinen

Für LG soll sich 2015 nicht noch einmal wiederholen. Das Spitzenhandy G4 floppte kolossal, auch ansonsten gelang dem Unternehmen kaum ein Treffer. Statt auf Nummer sicher zu gehen, greifen die LG-Ingenieure jetzt an und haben mit dem LG G5 tatsächlich ein Smartphone in der Hinterhand, das die Konkurrenz beeindrucken dürfte.

Wechselbarer Akku, optional besserer Klang und der Magic Slot

Vielleicht einmal die größte Neuerung vorweg: Ein wechselbarer Akku. Klar, darüber verfügte schon das G4 und selbst Geräte wie das Wiko Pulp (zum Test) lassen dem Anwender die Möglichkeit, die Batterie auszutauschen. Durch das Unibody-Design schien es aber unmöglich, so die Meinung bei vielen Top-Herstellern, den Akku austauschbar zu gestalten. LG ging da einen anderen Weg und lässt den Akku über einen Verschlussmechanismus am unteren Teil des Gehäuses herausnehmen. Der Magic Slot genannte Schlitten, der sich dann offenbart, beherbergt neben dem Akku noch einen weiteren Slot, der für zusätzliche Akkukapazität genutzt werden kann, oder aber für LG CAM Plus, ein Kameramodul, welches neue Buttons und einen zusätzlichen Zoomregler nutzt. Das ist zwar noch kein Project Ara (alle Hintergrundinfos hier), aber eine praktikable Option für LG-Nutzer, das Smartphone hardwareseitig eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Interessant: Die vor wenigen Tagen angekündigte Kooperation zwischen LG und Bang & Olufsen wird ihre Premiere bereits im G5 feiern. Mit einem Klangmodul, welches die Audioqualität enorm steigern soll – audiophile Naturen freut’s.

Always-On-Display und die technischen Daten

Das Bild ist möglicherweise bereits bekannt. Nun, LG hält sich mit offiziellen Pressefotos auffällig zurück. (Foto: LG)

Die zweite Neuerung, wenngleich Handynutzer alter LCD-Knochen nur müde darüber lächeln können, ist das Always-On-Display: Gut ein Viertel des Bildschirms bleibt permanent eingeschaltet und zeigt die Uhrzeit, das Wetter, eingetrudelte Nachrichten und verpasste Anrufe. Mit 0,8 Prozent pro Stunde beim Akkuverbrauch soll dieses Feature außerordentlich sparsam sein, verspricht zumindest LG.

Unter dem schicken Unibody-Gehäuse mit 5,3 Zoll großem Display (Auflösung: 2.560 mal 1.440 Pixel) verbirgt LG einen Snapdragon 820-Prozessor mit 64bit-Architektur und maximal 2 GHz Takt. Satte vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 GB Flashspeicher (erweiterbar via microSD-Karte) stellen die Hardwarekomponenten für das vorinstallierte Android 6.0.1 a.k.a. Marshmallow. Für Kamerafreunde integrierte LG rückseitig einen 16-MP-Sensor samt Weitwinkelsensorik für Panorama-Shots und schnellem Laser-Focus; auf der Vorderseite kommen lediglich 8 Megapixel zum Einsatz. Von Werk ab wird der Akku über 2.800 mAh Kapazität verfügen – wer mehr möchte, kann dies über den Magic Slot hinzufügen. USB Type-C, ein Schnelllademechanismus und der Fingerabdrucklsensor komplettieren das LTE-fähige LG G5.

Preise oder einen konkreten Erscheinungstermin blieb LG aber schuldig – diese sollen erst kurz nach dem MWC in Barcelona bekannt gegeben werden.

(via)