Zum Inhalt
n-droid.de
Veröffentlicht am Allgemein · News 1 Min. Lesezeit

Project Ara: Modulares Smartphone ab 50 US-Dollar!

Noch vor dem Verkauf an Lenovo präsentierte Motorola das Konzept für ein modulares, individualisierbares Smartphone. Google bleibt bei Project Ara. Nur wie geht es weiter?

Seit der ersten Vorführung im Oktober 2013 ist einiges geschehen. Motorola geht an Lenovo, Patente und Ideen behält Google. Darunter ist auch Project Ara. Das Ziel sei es nach wie vor, ein System zu entwerfen, bei dem man ein Smartphone mit gewünschten Komponenten ausstattet – bevor man es kauft oder es bereits erworben hat. Eine bessere Kamera hier, LTE statt 3G dort – so der vereinfachte Ansatz. In diesem Jahr möchte man drei spezielle Entwickler-Konferenzen veranstalten, bei der Programmierer mehr über Ara erfahren. Die erste beginnt bereits im April, spätestens dann dürfte mit konkreteren Details zu rechnen sein.

Schon jetzt ist bekannt, dass das quasi günstigste Smartphone auf Basis von Project Ara 50 US-Dollar kosten soll. Das wird dann ein sogenanntes Grayphone, wie man es bei Google selbst nennt. Dabei handelt es sich um ein Barebone, das Gehäuse, in dem sich bereits WIFI, ein Bildschirm und weitere Basis-Komponenten befinden. Voll funktionsfähig dürfte dieses Telefon dann aber noch nicht sein, für Aufpreis gäbe es dann weitere (nötige) Features.

Laut Paul Eremenko von Google sei es möglich, später eigene Telefone nachzurüsten und zu verbessern – zum Beispiel in Ladengeschäften, die diesen Service anbieten. Diese seien Konsumenten dann behilflich, ihr Smartphone zu „pimpen“. So zumindest die Theorie.

Googles Vision, Menschen beizubringen, wie Smartphones funktionieren, mag sich interessant anhören. Nur ob das die Leute wirklich und ernsthaft interessiert? Das Ziel, fünf Milliarden Menschen erreichen zu wollen, die noch kein (Android-)Telefon besitzen, klingt dagegen schon nach einem sinnvolleren Plan. Ob 2014 noch etwas aus Project Ara wird? Man sollte nicht davon ausgehen…