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Veröffentlicht am Features · Motorola Android Handys 3 Min. Lesezeit

Motorola: Moto Z-Reihe vorgestellt

Auf der Lenovo-Hausmesse TechWorld wurden auch Smartphones der Markentochter Motorola präsentiert. Moto Z und Moto Z Force sind technisch beeindruckend – und übt sich im Verzicht liebgewonnener Features – und neuen Mods.

Motorolas goldene Zeiten sind lange vorbei. Man erinnert sich noch gern an die RAZR-Reihe, an die ersten QWERTY-Telefone und die erste Software-Umgebung, in der Apps eine wichtige Rolle spielten. Vom Glanz vergangener Tage ist Motorola weit entfernt, als Lenovo-Tochter erlebt der Hersteller immerhin eine kleine Renaissance. Auf der TechWorld wurde die neue Moto Z-Serie vorgestellt, die mit mutigen Design-Entscheidungen aus der Masse allzu grauer und eintöniger Geräte herausstechen könnte.

Fangen wir mit dem ersten Modell der Reihe, dem Moto Z an, das von Motorola als das dünnste Premium-Smartphone der Welt gehandelt wird – mit lediglich 5,1 mm. Möglich ist dies durch spezielle Aluminium-Gehäuse, deren Struktur aus der militärischen Luftfahrt übernommen worden sein soll. Wie viel davon Marketing-Geblubber ist, sei einmal dahingestellt. Die technischen Fakten interessieren da schon mehr. Das Moto Z bietet ein 5,5 Zoll großes Display mit einer Quad-HD-Auflösung, einen Snapdragon 820-Prozessor, satte vier GB Arbeitsspeicher und 32 bzw. 64 GB internen Flashspeicher. Letzterer kann gewohnt via microSD-Karte um bis zu zwei Terabyte aufgestockt werden.

Die rückseitige Kamera geht den aktuellen Trend des Samsung Galaxy S7 (Test hier) mit, die Anzahl der Bildpunkte zu reduzieren, um so mehr Licht pro Lichtzelle einfangen zu können. Dreizehn Megapixel sind es trotzdem noch, ergänzt um fünf Megapixel in der Frontknipse. Ein Akku mit 2.600 mAh Kapazität und Schnellladefunktion, Fingerprint-Sensor und Moto Mods runden das Paket ab.

Besonders interessant, negativ wie positiv: Motorola verzichtet beim Moto Z auf einen 3,5mm-Klinkeanschluss. Wollt ihr eure Kopfhörer nutzen, benötigt ihr den passenden Adapter von USB Typ C auf 3,5 mm (im Lieferumfang enthalten) oder Bluetooth-Kopfhörer.

Als dezent modifizierte Variante wird das Moto Z Force um das Geld der Kunden buhlen. Die Unterschiede: Rückseitig wird ein 21-MP-Sensor für die Kamera verbaut und der Akku besitzt eine Kapazität von 3.500 mAh.

Moto Mods

In besonderer Konkurrenz steht das Moto Z zu LGs G5, welches bekanntermaßen durch neuartige Module den Traum eines modularen Smartphones zumindest etwas näher bringt. Auch Motorola bietet künftig Module an, geht aber hinsichtlich des Designs und der Funktionalität komplett andere Wege. Statt das Smartphone unten „öffnen“ zu müssen, werden die Module lediglich an die Rückseite gesteckt, wo sie mittels starker Magneten in Position gehalten werden sollen:

Einige Module, darunter einen Lautsprecher von JBL, einen Projektor und einen Zusatzakku, stellte Motorola bereits vor. Weitere sollen folgen und Entwickler können sich die Entwicklung guter Konzepte gar sponsern lassen, Infos dazu findet ihr hier.

Einen europäischen Release und die Preise kommunizierte Motorola noch nicht.

Moto Z Moto Z Force
Betriebssystem Android 6.0.1 Android 6.0.1
Display 5,5 Zoll (2.560 x 1.440 Pixel) 5,5 Zoll (2.560 x 1.440 Pixel)
Prozessor Snapdragon 820 Snapdragon 820
Arbeitsspeicher 4 GB 4 GB
Interner Speicher 32/64 GB 32/64 GB
MicroSD Ja (bis zu 2 TB) Ja (bis zu 2 TB)
Hauptkamera 13 MP, Autofokus 21 MP, Autofokus
Frontkamera 5 MP 5 MP
Netze 2G, 3G, 4G (LTE) 2G, 3G, 4G (LTE)
Maße 153,3 x 75,3 x 5,1 mm 155,9 x 75,8 x 7 mm
Gewicht 136 g 163 g
Akku 2.600 mAh 3.500 mAh
Preis k.A. k.A.

(via, via)