LTE ist auf dem Vormarsch. Doch noch fehlt es an Mittelklasse-Modellen, die LTE unterstützen und für die breite Masse erschwinglich sind.
Mobiles Internet gehört zur Standardausrüstung eines jeden Smartphone-Nutzers. Nicht nur die Preise sind in den letzten Jahren stark gesunken, auch die UMTS-Abdeckung hat ordentlich zugelegt. Bis auf wenige weiße Flecken auf der Karte ist das Bundesgebiet gut versorgt.
Die maximale UMTS-Geschwindigkeit schwankt natürlich und ist von Netz zu Netz zu unterschiedlich. Die Maximalrate von 7,2 MBit/s wird nicht überall erreicht, vor der Wahl des geeigneten Providers ist es daher ratsam, die UMTS-Abdeckung zu prüfen. Das kann man zum Beispiel an dieser Stelle hier tun.
Ohne mobiles Internet böten Smartphones kaum denselben Komfort. Langsam setzt sich der neue Mobilfunkstandard LTE auf dem Markt durch. Der neue Standard verspricht höhere Datensätze und damit deutlich schnelleres Internet als UMTS. Möglich sind bis zu 100 MBit/s, was sogar die meisten DSL-Anschlüsse abhängt. Anfang 2012 kam mit dem HTC Velocity 4G das erste LTE-Smartphone auf den deutschen Markt.
Doch noch schlagen die neuen Geschwindigkeiten noch nicht voll durch, weil es in Mittel- und Einsteigerklasse an LTE-Modellen fehlt, die günstig sind und LTE für jedermann erschwinglich machen. Bis jetzt finden sich 4G-Modems vor allem an Bord der hochpreisigen Flaggschiffe, so sind das Samsung Galaxy S 4, das HTC One, das Sony Xperia Z und das LG Optimus G damit ausgestattet wie ltehandy.org schreibt. Aber auch iPhone 5, Nokia Lumia 920 und BlackBerry Z10 warten damit auf.
Der asiatische Markt ist hier deutlich weiter fortgeschritten. Erkannt haben den Mangel in der Mittelklasse aber auch einige große Hersteller. Es gibt eine stetig wachsende Zahl an LTE-Smartphones, die sich auch Nutzer mit weniger tiefen Taschen leisten können. Samsung hat das Galaxy Express im Sortiment. LG geht mit dem Optimus F5 an den Start, Motorola mit dem Razr HD. HTC bietet das HTC One SV an, das es zum Beispiel bei Amazon für 299 Euro gibt. Genug ist das noch nicht.
Ebenfalls zu bedenken ist, dass zwischen den verschiedenen Providern deutliche Qualitätsschwankungen existieren. Im letzten und größten Test im August des letzten Jahres hatten die Telekom und Vodafone deutliche Vorteile gegenüber dem dritten Anbieter o2 . Schlusslicht bleibt E-Plus, das erst dieses Jahr damit beginnen wird, das LTE–Netz auszubauen, um den Kunden eine schnellere Verbindung anbieten zu können.