Das LG G5 ist ein – wie sich zeigt – hervorragendes Telefon. Leider nicht so erfolgreich, weshalb LG eifrig am Nachfolger arbeitet.
Und während es zum LG G6 noch keine offiziellen Infos gibt, brodelt die Gerüchteküche und hat ihre Kontakte angezapft. Derzeit verdichtet sich, das einige höchst innovative Ideen nicht Berücksichtigung finden. Zu diesen gehören ein gebogenes OLED-Display, da deren Produktion noch nicht für den Massenmarkt bereit ist.
Gefloppt, leider. Das LG G5 sollte frischen Wind in die Smartphone-Branche bringen. (Bild: LG)
Weiter wird die Rückseite aus Metall bestehen und mit temperiertem Glas überzogen sein – beim LG G5 sorgte der Kunststoffüberzug für einige Verwirrung bei der zahlenden Kundschaft. nOb Glas da das richtige Material ist, um wieder edler zu wirken? Jein.
Als dritter wichtiger Punkt ist zu nennen: LG wird wohl auf eine kabellose Ladetechnik verzichten – bisher eingesetzte Verfahren sind nicht mit dem Metallrücken kompatibel, eine Ladetechnik aus dem Hause LG, bei der das Gerät auch 2 oder 3 cm weit entfernt sein kann, ist noch nicht einsatzbereit. Eine Menge Baustellen also, weshalb auf die Modularität gesetzt werden könnte. Nach dem gefloppten G5-Experiment, dessen Modulausrichtung als gelungen eingeschätzt wurde, kehren die Südkoreaner wohl zu einem normalen Design zurück.
Wie viel Geld noch in die Forschung des defizitären Smartphone-Segments gesteckt wird, entscheidet am Ende über zusätzliche Features, die das künftige Flaggschiff von der Konkurrenz abheben könnte. Schlechtestenfalls ist solide Technik in gutem Design zu erwarten.
(via)