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n-droid.de
Veröffentlicht am Allgemein · Features · Geräte-Tests 2 Min. Lesezeit

Im Test: LG G5 – der heimliche Champion

Samsung hier, Samsung da – klar, fetzt das Galaxy S7 (Edge). Doch wieso das LG G5 im Medientrubel untergeht, erschließt sich nach einem ausführlichen Review nicht. Überhaupt nicht.

Modular – zumindest ein bisschen

LGs G5 ist schon auf dem Datenblatt eine kleine Besonderheit. Es ist das erste modulare Smartphone, das der Endkunde tatsächlich kaufen kann. Standardmäßig ist lediglich eine Blende dem Telefon beigelegt. Mit Erweiterungen wie Cam Plus (zusätzliche Knöpfe und Bedienelemente für die Cam-App plus 1.200 mAh zusätzlicher Akku-Kapazität) oder Hi-Fi Plus (Klangmodul aus einer Kooperation mit Bang & Olufsen) soll nicht nur die Halbwertzeit des LG G5 verlängert werden, sondern das Smartphone zum Spezialisten auf jedem nur erdenklichen Gebiet werden. Die Auswahl ist noch bescheiden, der Wechsel der Module nicht bis zum Ende durchdacht. Dazu später mehr.

Ersteindruck, Verarbeitung und Zubehör

Öffnet man die grün-weiße Verpackung des LG G5, lächelt das taiwanesische Flaggschiff direkt an. Das Design könnte edler nicht sein. Im ausgeschalteten Zustand ist die gesamte Oberfläche schwarze glänzend und wirkt wie eine Front. Eingefasst vom Aluminum-Rahmen zieht sich das Metall auch auf der Rückseite komplett durch. Auffällig ist hier insbesondere der Fingerprintsensor auf der Rückseite, der zur Entsperrung des Displays und Authentifizierung in diversen Apps dient. Er ist mittig und recht weit oben angebracht – trotz dieser Position ist er für mittelgroße und große Hände leicht zu erreichen.

Die Rückseite des LG G5 entzückt mit einer tollen Oberfläche. In der Mitte: Der Fingerprint-Sensor. (Bild: N-Droid.de)

Auf der linken Seite des Telefons befinden sich die Lautstärkewippe und weiter unten der Knopf zum Entkoppeln der LG-Module. Letzterer benötigt einiges an Kraft, damit die Arretierung gelöst werden kann. Weiter befinden sich noch ein 3,5-mm-Audiojack auf der Oberseite, die USB Typ C-Buchse am unteren Ende des Geräts und die Kameras auf Vorder- sowie Rückseite. Schade: LG spendiert dem G5 lediglich einen Monolautsprecher.

Die Verarbeitung des LG G5 ist makellos – verglichen mit dem Samsung Galaxy S7 (Test hier) nicht besser oder schlechter, sondern mit einem ganz eigenem Einschlag. Subjektiv gesprochen liegt das G5 trotz seiner Größe besser in der Hand, was am vergleichsweise geringen Gewicht und den abgerundeten Kanten liegt.

Beim Zubehör zeigt sich LG spendabel: USB-Ladekabel samt Adapter, eine Kurzanleitung, Headset und Kurzanleitung reichen für die Inbetriebnahme und die alltägliche Nutzung aus.