Das iOcean X7 ist eher zufällig und außerplanmäßig auf den Redaktionstisch gelangt. Da es vorlag, erfolgte ein kurzer Test, um die Vorstellung dieses nicht unattraktiven Devices zu ermöglichen.
Das X7 wirkt auf den ersten Blick schlicht und robust, liegt mit knapp 160 Gramm allerdings recht schwer in der Hand. Bei der schwarzen Geräte-Variante sind sowohl die abnehmbare Rückseite als auch die Seitenteile leicht gummiert, was nicht nur gut aussieht, sondern auch zu einer angenehmen Haptik beiträgt. Eher ungewöhnlich: Das Dual-Sim-Smartphone ist mit einem Standard-Sim- und einem MicroSim-Schacht ausgestattet .
Insgesamt ist das X7 ordentlich verarbeitet mit geringen Spaltmaßen. Lediglich eine ungleichmäßige und etwas zu breite Lücke zwischen Kameralinse auf der Rückseite und Cover ist zu bemängeln. Die rückwärtige Kamera knipst bis zu 12 Megapixel (effektiv 8 MP, auf 12 MP hochinterpoliert) große Bilder – eine zusätzliche 2 Megapixel-Knipse für Videochats sitzt über dem großen Display.

5 Zoll Screen mit Full-HD Auflösung
Das Display ist mit 5 Zoll bemessen und löst mit 1080 x 1920 Pixel (441 ppi) auf, was in etwa der Auflösungsqualität manch eines aktuellen High-End-Smartphones wie dem HTC One oder dem Samsung Galaxy S4 entspricht. Dementsprechend brillant gestaltet sich die Darstellung – Pixel sucht man auf diesem Screen vergebens, und auch die hoch einstellbare Helligkeit und die authentischen Farben können sich sehen lassen.

Das Panel scheint sehr dicht unter dem Schutzglas zu sitzen, denn das Display erweist sich als sehr blickwinkelstabil. Nicht so postitiv: Schon bei relativ leichtem Druck auf den Touchscreen des Testgerätes bildeten sich bläuliche Schatten auf der Darstellung.

Android 4.2 und Quad-Core CPU
Ausgeliefert wird das iOcean X7 mit Android 4.2.1 (Jelly Bean). Dieses kommt gänzlich unverbaut und ohne darübergestülpte Hersteller-Bedienoberfläche daher. Neben den typischen Google-Apps und dem Play Store wurde lediglich eine China-App vorinstalliert.
Das Gerät ist mit einem 1,2 Gigahertz Quad-Core MT6589 Prozessor mit PowerVR SGX 544MP GPU und 1 Gigabyte RAM ausgestattet. Der 4 Gigabyte große interne Speicher lässt sich durch MicroSD-Karten erweitern.
Verschiedene Ausstattungs-Varianten
Außerdem gibt es vom iOcean X7 noch eine Pro-Version mit einem auf 1,5 Gigahertz hochgetakteten Prozessor sowie eine Elite-Version mit 1,5 Gigahertz CPU, 2 Gigabyte RAM und 32 Gigabyte internem Speicher.
Scrollen durch Seiteninhalte, Öffnen von Anwendungen oder Blättern durch Galerien bewältigt das iOcean X7 sehr flüssig und ohne Ruckler. Die gemessenen AnTuTu Benchmark-Werte sind zwar nicht die besten, die bisher gemessen wurden, aber immer noch sehr ordentlich. Wer mehr will, muss wohl auf die Pro- oder die Elite-Variante zurückgreifen.
Auch an der Empfangsleistung in O2-Netzen, der Klangqualität bei Telefonaten sowie der Lautstärke des Außenlautsprechers ließ sich bei dem Hands-On auf die Schnelle nichts Beklagenswertes feststellen.

DracoTek listet das iOcean X7 derzeit bei Amazon.de für 235 Euro in der Grund- und für 240 Euro in der Pro-Variante (Stand 29.07.2013). Zum Testzeitpunkt war kein aus Deutschland versendender Händler für die Elite-Version zu sichten – im Cect-Shop gibt es diese jedoch für 254,99 Euro.
Die wichtigsten Daten des iOcean X7:
| Betriebssystem: | Android 4.2.1 (Jelly Bean) |
| Prozessor: | 1.2 / 1.5 GHz Quad-Core MT6589 / MT6589T |
| Display: | kapazitiv, 5 Zoll, IPS (1080 x 1920 Pixel, 441 ppi) |
| Arbeitsspeicher: | 1 GB / 2 GB |
| Interner Speicher: | 4 GB / 32 GB |
| MicroSD | bis 32 GB |
| Kamera: | 12 MP (8MP auf 12 MP hochinterpoliert) |
| Videoaufnahme: | 1080p |
| Frontkamera: | 2 MP |
| Konnektivität: | WiFi 802.11 b/g/n, WiFi-Direct, WLAN Hotspot, Bluetooth |
| Netzwerke: | 2G / 3G Dual-Sim |
| Schnittstellen: | 3,5 mm Klinkenanschluss, MicroUSB |
| Ortung: | A-GPS |
| Sensoren: | Magnetometer, Lage, Beschleunigung, Näherung, Umgebungslicht, Gyroskop |
| Akku: | 2.000 mAh |
| Maße: | 141 x 68.7 x 8.9 mm |
| Gewicht: | ca. 160 g inklusive Akku |
