Eine alte, neue Rubrik auf N-Droid! Ab diesem Wochenende werden im Rückblick die fünf Top-News der Woche, Kuriositäten und die lesenswertesten Specials der Seite hervorgekramt. Begonnen wird mit der 41. Kalenderwoche dieses Jahres.
Tablets mit integriertem Beamer
Die Idee ist nicht neu, ein tragbares Gerät mit einem integrierten Beamer auszustatten, um beispielsweise Präsentationen abzuspulen. Lenovo möchte die Nische ausfüllen und präsentierte deshalb das Yoga Tablet 2 Pro, das keineswegs flach wie eine Flunder ist, in seiner Metallwulst aber einen Beamer beherbergt, der bei einem Abstand von 2m ein bis zu 50 Zoll großes Bild projiziert. Ob es was taugt? Dies wird sich erst in Praxistests zeigen, denn über Auflösung und Lichtstärke schweigt sich Lenovo noch aus…
Displays mit viiiiel geringerem Stromverbrauch
Die größten Stromfresser in Smartphones sind keineswegs die leistungsfähigen Prozessoren, sondern die Bildschirme, die einen Großteil der eingesetzten Energie als Abwärme verpulvern. Klar, dass die Entwicklung sich nun darum bemüht, das Potential der Displays auszuschöpfen und den Wirkungsgrad hochzuschrauben. Eine interessante Lösung haben Sharp und Qualcomm in der Hinterhand, die mit neuer Philosophie Displays neue denken – wie? Dies wird natürlich in der entsprechenden News erläutert.
Displays aus dem Drucker!
Schon erstaunlich, was moderne Technik für Wunder bewirken kann. Zwar können Laserdrucker (noch) keinen Krebs heilen, dafür immerhin hauchdünne Displays drucken, von denen viele Nutzer träumen. Anwendungsgebiete – alle aus dem Alltag. Integriert im Uhrenarmband, auf Papier oder als leichten Überzug auf Tapete kann die Erfindung der Universität des Saarlands tatsächlich eine Revolution sein. Wenngleich die Marktreife noch in weiter Ferne ist, sollten Technik-Fans die Daumen drücken, dass sich Investoren finden, das Vorhaben finanziell zu stützen. Wenn ja, könnte das folgende Video überzeugen:
Google schlägt Siri und Cortana
In den 1960ern nahm Bordcomputer HAL im Filmklassiker “2001 – Odyssee im Weltraum” Sprachbefehle entgegen – mehr oder minder jedenfalls. Der Fiktion, mit seinem Computer reden zu können (und zwar im Dialog), kommen aktuelle Smartphones schon recht nah und die Speerspitze in der öffentlichen Wahrnehmung wird von Apples Siri eingenommen. Zu Recht? Was die Quote betrifft, mit der Anfragen an die Smartphone-Stimme korrekt beantwortet wurden, liegt Siri weit hinter Googles Spracherkennung zurück, wie in der entsprechenden News nochmals detailliert aufgeschlüsselt wird. Ein Punktsieg, aber als persönlicher Assistent muss sich Google noch durchsetzen – hier hat Siri noch immer die Nase vorn… wenngleich sie/es auch zur Belustigung von elektronischen Haustieren herhalten kann:
Smartphones als Revoluzzer
Hongkong, 1997 von Großbritannien an China zurückgegeben, besitzt nach dem Ende britischer Kolonialherrschaft bis zum Jahr 2047 ein hohes Maß an Autorität. Das stört die kommunistischen Kader in Peking, weshalb diese versuchen, die Eigenverwaltung zu beschneiden, wo sie nur können. Beispielsweise in der Wahl eines Regierungschefs, den die KP Chinas maßgeblich mitbestimmen will. Die Regenschirm-Revolution will etwas daran ändern, den Sondertsatus bewahren und setzt sich mit allerlei technischen Kniffen gegen staatliche eingriffe zur Wehr. Welche das sind? Dies wird in der entsprechenden News verraten.
Modulare Handys im Anmarsch?
Phonebloks war vergangenen Herbst eines der aufsehenerregendsten Gedankenexperimente jüngster Elektronik-Geschichte. Was, wenn ein Smartphone nicht nur aus einem Stück besteht und nach dem Veralten weniger Komponenten weggeschmissen werden muss, sondern diese Elektronik-Bausteine selbst ausgetauscht werden können – und zwar von jedermann? Die Idee ist so naheliegend wie sensationell, nur glaubten die wenigsten an eine Umsetzung. Google hat das Project ARA ins Leben gerufen und nach den paar Monaten seit der Phonebloks-Premiere erstaunliche Fortschritte gemacht, wie die entsprechende News zeigt. Ob 2015 also Geschichte geschrieben wird, wird sich zeigen…
Video der Woche: #Bendgate? So funktionieren Härtetests bei Smartphones!
Apple kann einem ja fast leid tun – die Diskussion um verbogene iPhone 6 Plus nahm groteske Züge an. Es folgte nicht nur Spott über die Apfel-Produkte, “interessierte” User malträtierten vom Sony-Smartphone über Samsung-Geräten bis hin zu Nokia-Knochen so ziemlich jedes tragbare Handy, das ihnen in die Finger kam. Die Frage über all dem war: “Wie konnte Apple das nur derart vermasseln?” Natürlich sind verbogene iPhones ein Problem, doch die Testzyklen sind so umfangreich dass sie nach erfolgreichem Bestehen die Ingenieure beruhigen sollten. Wie solche Tests in der Praxis aussehen? Einen Einblick gibt der Smartphone-Hersteller One in folgendem, sehr interessanten Video:
Retro-Special der Woche: Protzige Handys für versnobbte User
Ein iPhone 6 für gut 1000 Euro ist für einige noch zu billig? In Zeiten der Krise soll gezeigt werden, dass man nicht zu den Verlierern gehört? Vielleicht darf es also ein Klapphandy für ein paar tausend US-Dollar sein, beworben von Jackie Chan? Wobei: Das Prachtstück ist noch ein Schnäppchen, verglichen mit anderen Luxus-Smartphones… und dann haben die vermutlich nicht mal mehr ein Upgrade auf Android 4.4. Die Redaktion stellt in einem Special die sechs dekadentesten Telefonschleudern vor.