Anfang des Jahres schlugen Gerüchte hohe Wellen, wonach Google die erste Version seine umstrittenen Datenbrille zugunsten eines Nachfolgers beerben würde. Diese sollte sich außerdem nicht mehr an Bedürfnisse von Privatkunden orientieren, sondern in Industrie und Wissenschaft ihre Daseinsberechtigung finden. Nun sind erste Details zur zweiten Version aufgetaucht.
Wirklich offiziell ist noch keine der Infos, aber die Zertifizierung durch die US-amerikanische Einrichtung FCC ist ein Wink mit dem kompletten Zaun, dass Google die zweite Google Glass-Version bereits fertig gestellt hat oder aber zumindest an Testkunden herausgibt. Der Ersteindruck: Viel geändert hat sich da nicht. Der Zweiteindruck: Okay, viele Details wurden bearbeitet. Das Gerät wirkt robuster, solider verarbeitet, ist ästhetisch um einiges schnieker und versucht auch gar nicht erst, eine Art digitale Ersatzbrille zu sein.
Die „Enterprise Edition“ wartet mit neuer Hardware (leistungsfähiger Prozessor, neuer WiFi-Chip mit 5-GHz-Unterstützung) auf, der Akku soll an Kapazität gewonnen haben (plus eines optionalen externen Akkus mit Kabel), das Prisma zur Anzeige von Informationen ist größer dimensioniert und das Gestell nun faltbar – alles, damit Google Glass im Industrie- und Wissenschaftsalltag überhaupt Daseinsberechtigung hat.
Zur konkreten Anwendungsmöglichkeit hat sich Google noch nicht geäußert – auch steht eine offizielle Ankündigung des neuen Geräts noch aus. Infos dazu werden in den ersten zwei Januarwochen erwartet.
(via, Bilder via FCC)




