Die Umbenennung der Internet-Hydra Google in Alphabet treibt weitere Blüten. So wird Google Glass fortan unter einem anderen Namen firmieren und stellt sich personell neu auf.
Das Glass-Team arbeitet noch immer hart an der Kundenversion von Googles Augmented-Reality-Headset. Zu Beginn dieses Jahres wurde die mit 1.500 US-Dollar äußerst teure Entwickler-Variante aus dem Store genommen – man wollte sich die Zeit nehmen, das erste Feedback zu analysieren und das Produkt entsprechend anzupassen.
Laut einem Insider, der mit der Materie vertraut sein soll, heißt das zuständige Projektteam nun Project Aura (nicht zu verwechseln mit Project Ara, welches das modulare Smartphone herstellt) und möchte aus dem engen Korsett der vor dem Auge herumbaumelnden kleinen Bildschirme abweichen. Zwar wolle das Team weiterhin Wearables entwickeln, welcher Art, soll demnächst angekündigt werden. Zur Verstärkung wurden aus Amazons nunmehr stark dezimierten Hardware-Abteilung neue Angestellte abgeworben.
Zweite Generation von Google Glass in den Startlöchern
Dem Insider zufolge wird die zweite Generation von Google Glass mit dem bisherigen Feedback um ein Vielfaches besser werden. Orientiert an berufliche Einsatzmöglichkeiten – etwa in Kliniken, auf Baustellen oder Laboren – soll Google Glass 2.0 ein größes Prisma zur Darstellung grafischer Inhalte bieten, die von einem verbesserten Intel Atom-Prozessor generiert werden. Eine neuartige Batterie soll eine Betriebsdauer von zwei Tagen garantieren. Über Preis und Releasefenster wurde selbstredend nichts bekannt.
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