Mit schickem Design, nativer Android-Oberfläche und schneller Performance soll das neue Moto X von Motorola bei den Nutzern punkten. Wie gut das Gerät wirklich ist, zeigt der Testbericht.
Seit dem 30. Oktober ist es amtlich: Motorola gehört endgültig zu Lenovo. Das verkündete CEO Rick Osterloh in einem Posting im offiziellen Motorola-Blog. Gemeinsam mit dem neuen Mutterschiff soll der in den letzten zwei Jahren eingeschlagene Kurs fortgesetzt werden. Heißt: Es wird auch in Zukunft Smartphones von Motorola geben. Inwieweit Lenovo in Motorolas Alltagsgeschäft eingreift, bleibt abzuwarten.
Große Hoffnungen setzt Motorola in das neue Moto X, das seit Anfang Oktober im Handel ist und sich im im anstehenden Weihnachtsgeschäft rege verkaufen soll. Das Vorgängermodell fand im letzten Jahr den Beifall vieler Fans und Kritiker. Im Test wurde das Moto X zweiter Generation einige Tage unter die Lupe genommen und geprüft, ob es sein Geld wert ist. Der Dank für die Bereitstellung des Testgeräts geht an Phonehouse.
Bestellen über Moto Maker
Motorola vertreibt das zweite Moto X-Modell nicht nur auf herkömmlichen Weg wie z.B. über Phonehouse, sondern bietet den Kunden wie schon beim Vormodell an, zum Kauf die Moto Maker-Plattform zu nutzen. Während über Händler in der Regel nur Modellvarianten in Schwarz und Weiß erhältlich sind, können über den Moto Maker bestimmte Merkmale des Geräts selbst festgelegt werden.
Das beschränkt sich weitgehend auf das Design: Aussehen der Vorder- und Rückseite, Verzierungen oder eine Wunschgravur finden sich unter den Optionen. Darüber hinaus stellt Motorola dem Nutzer aber auch zwei Speichergrößen (16 / 32 GB) und verschiedene Wallpaper zur Wahl. Eine persönliche Begrüßung beim Bootvorgang kann ebenfalls eingerichtet werden. Zudem ist es möglich, das Gerät direkt mit dem eigenen Google-Konto zu verbinden. Einige Optionen, wie mehr Speicherplatz oder Rückabdeckungen aus Holz oder Leder, kosten einen Aufpreis.

Moto Maker (Screenshot: n-droid.de)
Die Idee eines Smartphones, das sich der Nutzer umfassend auf die persönlichen Vorlieben ausrichtet, ist zweifellos attraktiv – auch wenn man bislang lediglich Designanpassungen vornehmen kann. Die Frage ist, ob eines Tages z.B. verschiedene Kamera-, Akku- oder Displayvarianten realisierbar wären. Die Bestellung des Testgeräts klappt reibungslos.
Der offizielle Werbespot zum Moto X (2. Generation):
Inbetriebnahme
Nach einer Woche liefert FedEx das neue Moto X. In dem schmucken, sehr stabilen Karton finden sich neben dem Gerät selbst ein Ladekabel plus Steckdosenadapter, die Bedienungsanleitung und ein kleines Werkzeug zum Öffnen des SIM-Schachts auf der Oberseite des Geräts. Vorsicht: Das Moto X erfordert eine Nano-SIM-Karte. Wer keine zur Hand hat, kann die vorhandene entweder zuschneiden oder die kleinere bei seinem Provider bestellen. Der Akku ist bereits zur Hälfte aufgeladen. Das Telefon kann also direkt angeschaltet werden.

Der Lieferumfang des Moto X (Bild: n-droid.de)
Design & Haptik
Gleich nach den ersten Handgriffen ist klar: Einhändig lässt sich das Moto X nur schwer bedienen. Der 5,2 Zoll große Bildschirm fordert seinen Tribut. Der Regelfall dürfte sein: Ein Hand hält, die andere gibt ein. Dank der Wölbung auf der Rückseite liegt das Gerät sehr gut in der Hand. Zwar misst es an der dicksten Stelle fast zehn Millimeter. Bis zu den Außenkanten verschlankt es jedoch, in den Ecken gar bis auf bis zu 3,8 Millimeter. Der leicht geriffelte Power-Button und die Lautstärkewippe sind auf der rechten Seite platziert und sehr gut mit den Fingern der haltenden Hand erreichbar.
Mit seinen schmalen Außenkanten und dem neuen, kühlen Aluminiumrahmen an der Außenseite (der auch als Antenne fungiert) wirkt das Moto X sehr wertig verarbeitet. Das Testgerät bringt exakt die von Motorola veranschlagten 144 Gramm auf die Waage. Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy S5 wiegt 145 Gramm, das Nexus 6 184 Gramm, das LG G3 149 Gramm und das OnePlus One 162 Gramm.
Rückabdeckung und Aluminiumrahmen schließen nicht nahtlos aneinander an. Hier könnte sich im Laufe der Zeit Staub und Dreck ansammeln, ebenso wie an den leicht hervorstehenden Lautsprechern auf der Frontseite. Die gummierte Standardrückseite bietet eine gute Griffigkeit und ist gegen Fingerabdrücke so gut wie immun. Auf der Oberseite findet sich neben dem SIM-Kartenslot die Klinkenbuchse für Headset oder Kopfhörer, auf der Unterseite ist der MicroUSB-Anschluss untergebracht.
Fast gänzlich nimmt das Display die Frontseite ein. Die seitliche Einfassung ist extrem schmal. Über und unter dem Display sind Mikro und Lautsprecher verbaut. Oben rechts sitzt die 2 Megapixel-Frontkamera. Auf der Rückseite ist mittig die 13 Megapixel-Kamera verbaut, darunter befindet sich eine runde Aussparung mit dem Motorola-Logo. Insgesamt hinterlässt das Moto X-Design in Haptik und Optik einen hervorragenden Eindruck.



Hardware & Performance
Mit seiner Ausstattung siedelt sich das neue Moto X klar in der Oberklasse an. Dafür hat das Smartphone seinen Preis: Ein Moto X mit Holz- oder Lederrückseite und 32 GB Speicher schlägt mit 599 Euro zu Buche. Günstig geht anders. Dafür bekommt man ein Gerät mit aktueller Premiumausstattung. Dem 2,5 GHz Snapdragon 801-Chipsatz stellt Motorola 2 GB Arbeitsspeicher und eine Adreno 330-Grafikeinheit zur Seite. Wasserdicht ist das neue Moto X leider nicht.
Das 5,2 Zoll große Display löst in Full HD-Qualität (1920 x 1080 Pixel) auf, die Pixeldichte beträgt 423 ppi. Das Vorgängermodell verfügt noch einen Bildschirm mit 4,7 Zoll. Geschützt wird das Panel von Cornings Gorilla Glas in dritter Generation. Motorola setzt auf die OLED-Technologie, der die wirklich gute Farbdarstellung zu verdanken ist. Treppchenbildung lässt sich nicht beobachten, das Display ist gestochen scharf und kontrastreich, manchmal jedoch etwas dunkel. Von der Seite ist es sogar bei Blickwinkeln weit unter 45 Grad noch gut einsehbar.
Optional kann das Moto X mit 16 oder 32 GB Speicher geordert werden. Auf einen MicroSD-Slot verzichtet der Hersteller, sodass jeder, der mit dem 16 GB-Modell liebäugelt, abwägen muss, ob ihm die 10 GB, die frei verfügbar sind, tatsächlich ausreichen. Sechs Gigabyte entfallen auf die Systemdateien. Das Gerät unterstützt WLAN 802.11 a/b/g/n/ac und LTE bis 150 MBit/s. Hinzu gesellen sich NFC und Bluetooth 4.0. Die Kopplung mit einem Bluetooth-Lautsprecher und einem Headset funktionierte problemlos.
Die wichtigsten Daten des Moto X im Überblick:
| Moto X (2. Generation) | |
| Betriebssystem: | Android 4.4.4 (KitKat) |
| Prozessor: | 2,5 GHz Qualcomm Snapdragon 801 Quad-Core MSM 8974-AC |
| GPU: | Adreno 330 |
| Display: | kapazitiv, 5,2 Zoll AMOLED FullHD (1080p; 423 ppi), Corning Gorilla Glas 3 |
| Arbeitsspeicher: | 2 GB |
| Interner Speicher: | 16 / 32 GB |
| MicroSD | – |
| Kamera: | 13 Megapixel, f/2.25, Autofokus |
| Videoaufnahme: | 1080p |
| Frontkamera: | 2 Megapixel |
| Konnektivität: | WiFi a/b/g/n/ac (dialbandfähig), NFC, Bluetooth 4.0 LE + EDR |
| SIM | Nano-SIM |
| Netzwerke: | GSM/GPRS/EDGE, UMTS/HSPA+, 4G LTE |
| Schnittstellen: | 3,5 mm Klinkenanschluss, MicroUSB |
| Ortung: | GPS |
| Sensoren | Näherung, Umgebungslicht, Beschleunigung |
| Akku: | 2.300 mAh |
| Maße: | 140,8 x 72,4 x 9,9 mm |
| Gewicht: | 144 g |
| Produktseite |
Hier die Übersicht von CPU-Z:

Ein leistungsfähiger Prozessor und ein großer, hochauflösender Display bedeuten immer Schwerstarbeit für den Akku. Im neuen Moto X setzt Motorola eine 2.300 mAh-Batterie ein, die man nicht austauschen kann. Die Laufzeit des Testgeräts ist nicht sensationell, wohl aber akzeptabel. Bei voller Ladung hielt der Akku bei normaler Nutzung ohne Spielen (30 Minuten telefonieren, 20 Minuten surfen, 20 Minuten Videowiedergabe, Musik hören, Mails schreiben und 30 Minuten Bluetooth-Streaming) 30 Stunden. Insgesamt war das Display in dieser Zeit etwa 120 Minuten aktiviert, seine Helligkeit wurde automatisiert dem Umgebungslicht angepasst. Sämtliche Ortungsdienste waren deaktiviert. Kabelloses Aufladen unterstützt das neue Moto X nicht.
Alle Aufgaben erledigte das neue Moto X schnell und völlig ohne Ruckler. Das gilt auch für rechenintensive Spiele wie Asphalt 8 oder Riptide GP 2, die sich butterweich bedienen lassen. Motorola hat es definitiv geschafft, Hard- und Software sehr gut aufeinander abzustimmen. Hier zeigt sich, womit das Moto X die Käuferherzen erobern soll: Nicht mit Ausstattungsrekorden, sondern mit dem Gesamtpaket aus schickem Design und schneller, flüssiger sowie zuverlässiger Performance.
Leistungsspitzen kann man mit Benchmarktests abklopfen, auch wenn sie über den Gebrauch eines Geräts im Alltag kaum Aussagekraft haben. Zudem waren in den letzten Monaten immer wieder Fälle bekannt geworden, in denen Hersteller ihre Geräte nur für die Performance bei Benchmark-Tests optimierten. Zu mehr als Indizien taugen sie also nicht. Die Ergebnis stützen aber den guten Eindruck: Im AnTuTu-Benchmark erreicht das Testgerät 45170 Punkte und platziert sich vor Konkurrenzmodellen wie dem Samsung Galaxy S5 und dem HTC One M8. Im GPS Test lokalisiert es den Standort in wenigen Sekunden.

Einen Stresstest für Chipsatz und GPU bietet 3D Mark von Futuremark. Auch hier vermag das Moto X zu überzeugen. Nach dem Durchlaufen des Tests landet es im Vergleich mit anderen Geräten u.a. hinter dem Samsung Galaxy Note 4, aber noch vor dem umjubelten OnePlus One.

Software & Bedienung
Ab Werk läuft das neue Moto X mit Android KitKat in Version 4.4.4, das Update auf Android 5.0 (Lollipop) ist bereits offiziell bestätigt. Motorola setzt auf die native Android-Bedienoberfläche, die auf dem Testgerät durch drei vorinstallierte Applikationen namens Connect, Moto und Migrate ergänzt wird. Nach der Inbetriebnahme bot das Telefon direkt die Installation eines Firmware-Updates an. Grundsätzlich dürften neue Android-Versionen dank des Verzicht auf eine hauseigene Bedienoberfläche schneller ausgeliefert werden als bei der Konkurrenz mit Sense, Touchwiz & Co.

Mit der Moto-Anwendung ist es u.a. möglich, eine Moto X-exklusive Funktion einzurichten: die Spracheingabe. Jederzeit kann das Moto X mittels eines Sprachbefehls aktiviert werden. Motorola verbaut für die ständig aktive Spracherkennung einen eigenen Prozessor, um den Hauptprozessor zu entlasten, Strom zu sparen und mit mehr Rechenkapazität die Erkennungsrate zu erhöhen.
Seinen persönlichen Auslösesatz legt der Nutzer selbst fest. Mit einem schlichten “Hallo Telefon” funktioniert es im Test ausgezeichnet. Auf die Frage nach dem Wetter öffnet das Telefon eine Google-Abfrage im Browser. Auf Wunsch können sogar WhatsApp-Nachrichten geschrieben werden, ohne das Gerät berühren zu müssen.

Auch zur Konfigurierung von Verhaltensregeln, um z.B. Benachrichtigungstöne in der Nacht zu unterdrücken, oder Gestenbefehlen ist die Moto-App geeignet. So ist es möglich, den Klingelton bei Anrufen durch ein Winken stumm zu schalten. Durch zwei Drehungen des Handgelenks startet die Kamera-App. Greift man nach dem Gerät, blendet es auf dem Bildschirm die neuesten Benachrichtigungen ein. Moto Display nennt sich das bei Motorola.

Bei Migrate handelt es sich um einen Migrationsassistenten, der beim Umstieg hilft, Daten von alten auf das neue Smartphone zu übertragen. Mit Motorola Connect können Zubehörteile von Motorola (z.B. Wearables wie die Moto 360), PC oder Mac mit dem Smartphone gekoppelt werden.
Alles in allem: Android-Erfahrene kommen mit der Bedienoberfläche sofort zurecht. Die Motorola-eigenen Anwendungen und Funktionen sind schnell und intuitiv erfassbar. Nicht unwichtig: Sie bringen dem Nutzer tatsächlich willkommenen Mehrwert.
Telefonie
Getestet wurde das neue Moto X im Vodafone-Netz. Zu keiner Zeit ergaben sich Empfangsprobleme. Allerdings wurde nur in städtischem Gebiet getestet. Die Sprachqualität ließ auf mittlerer Lautstärke nichts zu wünschen übrig. Stellte man zu laut, waren kleine Verzerrungen wahrnehmbar. Zudem wurde der Klang blechern.

Zufriedenstellend gestaltet sich auch die Musikwiedergabe über den bordeigenen Lautsprecher. Das Gerät nutzt nur einen unteren Lautsprecher, Stereosound bietet das Gerät folgerichtig nicht, dafür verzerrt die Musik nicht und klingt auch bei höchstmöglicher Lautstärke noch voll.
Kamera
Für eine große Mehrheit der Nutzer gehört die Qualität der Kamera zu den wichtigsten Kriterien bei der Wahl eines neuen Smartphones. Das neue Moto X bringt eine 13 Megapixel-Kamera mit f/2,25-Blende und einem 4-fach Digitalzoom mit. Ihr stellt Motorola einen Ringblitz mit Doppel-LEDs zur Seite. Im Test ist die Kamera-App innerhalb von nicht einmal einer Sekunde einsatzbereit. Zu den Einstellungen gelangt man mit einer Wischgeste von links nach rechts, die Galerie öffnet sich mit einem Wisch von rechts nach links. Das Einstellungsmenü erweist sich als aufgeräumt und in der Praxis als praktikabel.

Ab Werk befand sich die Kamera des Testgeräts im Breitbild-Modus mit 16:9-Format. Im Standardmodus schießt sie 13 Megapixel große Fotos im 4:3-Format. Während des Fotografierens können Fokus und Belichtung auf Wunsch manuell auf einen gewünschtern Punkt ausgerichtet werden. Die Kamera verfügt über eine Auto-HDR-Funktion. Zum Auslösen genügt ein Tipp auf das Display. Alternativ kann die Lautstärkewippe als Auslöser genutzt werden. Lässt man den Finger auf dem Display liegen, aktiviert die Kamera-App ihre Serienbildfunktion.
Beispielbilder der Moto X-Kamera:






Wie die Kameras vieler Konkurrenten, benötigt das Moto X gute Lichtverhältnisse, um brauchbare Bilder mit vielen Details und guter Farbwiedergabe zu produzieren. Sie ist gut, nicht exzellent. Wird das Licht schlechter, stößt die Kamera schnell an ihre Grenzen. Bilder weisen dann ein zum Teil starkes Bildrauschen auf. Wer die Kamera aktiviert und im Automatikmodus loslegt, darf sich also auf Fotos zwischen gruselig und annehmbar freuen. Am PC in die Bilder hineinzoomen sollte man nicht, aber für Aufnahmen in guter Schnappschussqualität reicht es.
Videos können in Ultra HD (4K)-Auflösung oder in Full-HD-Qualität bei 30 fps aufgenommen werden. Auch Zeitlupenvideos sind möglich. Auf der Vorderseite sitzt ergänzend eine 2 Megapixel-Kamera für Videotelefonie.
Fazit
Motorola legt mit seinem neuen Moto X ein attraktives Gesamtpaket vor. So hat der Nutzer nicht nur die Möglichkeit, die Optik seines Smartphones mit netten Materialien wie Holz oder Leder aufzupeppen. Die native Android-Oberfläche in Kombination mit der praktischen Spracheingabe, dem großen Display und der sehr guten, schnellen Performance tut darüber hinaus ihr übriges, um den Eindruck eines durchdachten Geräts zu festigen, das ein würdiger Nachfolger für das letztjährige Modell ist.
Kleine Schwächen leistet sich das neue Moto X lediglich beim Design in Form der hervorstehenden Lautsprecher und den kleinen Spalten zwischen Rückabdeckung und Aluminiumrahmen. An beiden Stellen dürfte sich nach einiger Zeit Dreck ablagern. Auch Kamera und Akkulaufzeit dürften etwas besser sein. Trotz des größeren Displays ist der fest verbaute 2.300 mAh-Akku nicht in gleichem Maße mitgewachsen. Das Vorgängermodell hatte eine 2.200 mAh-Batterie an Bord.
Ein Manko ist auch der hohe Preis. Wer sich für das 32 GB-Modell mit spezieller Rückseite entscheidet, muss wie oben bereits erwähnt derzeit rund 600 Euro einplanen. Die Flaggschiffe der Konkurrenz liegen darunter: Das Samsung Galaxy S5 ist laut bei Amazon für 489 Euro zu haben. LG G3 kostet in der 32 GB-Variante rund 470 Euro (Stand 30.10.2014).
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Pro
Contra
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