Neben Tablets, Fernsehern, Smartwatches oder Gadgets gab es natürlich auch Smartphone-Neuvorstellungen auf der CES 2014. Einige davon wurden hier zusammengetragen.
LG G Flex: Sowas von flexibel!
Die wohl von vielen Android-Nutzern am meisten herbeigesehnte Vorstellung war die des LG G Flex. Der leicht biegsame, gebogene 6 Zoller mit selbstheilendem “Wolverine”-Rücken und Rear Key auf der Rückseite sorgte schon im Vorfeld für heiße Diskussionen rund um Sinn oder Unsinn seines Formfaktors. Angetrieben wird das Device von einem Quad-Core Snapdragon 800 Prozessor und 2 Gigabyte RAM. Das Display löst mit 1280 x 720 Bildpunkten auf. Erfreulich: Der 32 Gigabyte große Speicher lässt sich mittels MicroSD-Karte aufrüsten.
Fotos knipst man mit einer 13 Megapixel-Cam auf der Rückseite. Ausgeliefert wird das Smartphone mit Android 4.2.2. Ab dem 10. Februar gibt es das LG G Flex in Deutschland zunächst exklusiv bei Vodafone. In Korea ist es schon seit November 2013 im Handel und kostet umgerechnet 700 Euro. Preise für Deutschland sind noch nicht bekannt.
ZTE ECO Mobius: Das modulare Smartphone-Konzept
Einen Prototypen seines “Baustein-Smartphones” stellte
der chinesische Hersteller ZTE auf der diesjährigen CES vor. Bei dem Handy lassen sich einzelne Hardware-Komponenten, wie beispielsweise Kamera, CPU, GPU, Arbeitsspeicher oder ROM, ganz nach dem Bedürfnis des Nutzers austauschen. Alte Komponente können demnach auch gegen neue ersetzt werden – ein tolles Konzept. Wann die Entwicklung des ECO Mobius so weit sein wird, dass es in Produktion gehen kann, ist allerdings noch nicht bekannt.
Acer Liquid Z5: Schmaler Preis, dünne Ausstattung
Acer stellt mit seinem Liquid Z5 ein günstiges Dual-Sim
Handy mit Android 4.2.2 vor. Dieses soll zu einem Niedrigpreis von 169 Euro auf den deutschen Markt kommen. Dafür bekommt der Nutzer allerdings auch nicht die allerstärkste Hardware: Das 5 Zoll Display löst mit 854 x 480 Pixel auf, der 4 Gigabyte große interne Speicher lässt sich immerhin mit MicroSD-Karten aufrüsten. Im Inneren des Z5 werkeln ein 1,3 Gigahertz Dual-Core Prozessor und ein eher mickriger 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Etwas Besonderes hat das Niedrigpreis-Handy aber doch: Eine Multifunktionstaste unter der rückwärtigen Kamera, die vom Nutzer mit Aufgaben, wie beispielsweise Starten der Kamera, belegt werden und mit dem Zeigefinger bedient werden kann.
Asus Zenphone 4, 5 und 6: Drei schmucke Preiswert-Androiden
Asus stellte bei der CES 2014 gleich drei neue Smartphones
mit Intel-Prozessor vor. Diese verfügen über 4 Zoll, 5 Zoll und 6 Zoll Displays, eine MicroSD-Erweiterungsmöglichkeit und Android 4.3 mit ZenUI-Benutzeroberfläche (Update auf Android 4.4 ist angekündigt).
Der Screen des Zenphone 4 löst mit 480 x 800 Pixel auf – zur weiteren Ausstattung gehören ein 1,2 Gigahertz schneller Dual-Core Intel Atom Z2520 Prozessor mit 1 GB RAM und eine 5 Megapixel-Kamera.
Das Display des Zenphone 5 verfügt über eine Auflösung von 720 x 1280 Pixel, zum Antrieb wurden ein 2 Gigahertz Dual-Core Intel Atom Z2580 Prozessor und
1 Gigabyte RAM verbaut. Auf der Rückseite gibt es eine 8 Megapixel-Kamera.
Den gleichen Prozessor nutzt das größte Smartphone im Bunde, dessen 6 Zoll Screen ebenfalls (in diesem Fall eher dürftige) 720 x 1280 Pixel darstellt. Dem Prozessor stehen üppige 2 Gigabyte RAM zur Seite, die rückwärtig verbaute Kamera knipst Fotos mit 13 Megapixeln.
Die Preise der Zenphones liegen bei 99, 149 und 199 US-Dollar plus Steuern, wobei sich die 199 Dollar auf ein Zenphone 6 mit 1 Gigabyte RAM und nicht mit 2 Gigabyte (wie hierzulande) beziehen. Wie teuer die Smartphones in Deutschland sein werden, ist noch nicht bekannt – der Verkauf soll hier im zweiten Quartal 2014 starten.
Sony Xperia Z1 Compact – Die kompakte Version des Flaggschiffs
Mit dem Xperia Z1 Compact kommt Sony den Wünschen seiner Kunden nach und bringt eine kompakte Version seines Flaggschiffs Z1 auf den Markt. Diese verfügt über ein 4,3 Zoll Display mit 1280 × 720 Pixel Auflösung, einen 2,2 Gigahertz Quad-Core Qualcomm Snapdragon 800 Prozessor und 2 Gigabyte RAM. Die rückwärtig verbaute 20,7 Megapixel-Kamera ist mit einem Exmor RS-Sensor, G-Objektiv von Sony und BIONZ-Bildprozessor ausgestattet. Der 16 Gigabyte große interne Speicher lässt sich mit MicroSD-Karten bis zu 64 Gigabyte erweitern. Die üppige Ausstattung des Z1 im Kleinformat lässt sich Sony mit 499 Euro allerdings auch einiges kosten.