Der Trend der Gegenwart und Zukunft: Unzählige Fitness Tracker wurden auf der CES 2014 präsentiert. Und auch die Smartwaches waren ein Thema. Die interessantesten Geräte werden im Folgenden vorgestellt.
Fitness Tracker sind das ganz große Ding nach Smartphones und Tablets. Nachdem man alles auf dem Display verfolgen konnte, darf man jetzt auch seine eigenen Körperfunktionen begutachten und überwachen. Diese Bewegungmonitore verschmelzen wiederum immer mehr mit Smartwatches, die als Mini-Display für das Smartphone dienen, um Informationen schneller anzeigen zu können. Auch die Smartwatch-Hersteller suchen nach neuen Absatzmärkten und bewegen sich weg vom Geek-Image, hin zu massenmarkttauglichen Produkten.
Pebble Steel: Ein Spielzeug macht ernst

Pebble war eines der ganz erfolgreichen Kickstarter-Projekte des Jahres 2012. Eine Gummi-Uhr mit ePaper, die über Bluetooth mit dem Smartphone kommunizierte und wichtige Informationen anzeigen konnte – dies galt als eine bemerkenswerte Entwicklung. Nun ist die Firma einen Schritt weiter gegangen und sucht neue Zielgruppen. So ist die neueste Version der Smartwatch von den Features her identisch mit der ursprüngliche Uhr. Sie ist unverändert wasserdicht bis 5m und kommt 5-7 Tage mit einer Batterieladung aus.
Jedoch kommt die Pebble Steel jetzt, wieder Name schon andeutet, in einer metallenen Schale daher und wird so salonfähig.
Preis: 249 US-Dollar
ConnecteDevice Cogito: Die unauffälligste SmartWatch im Sortiment
Nicht jeder, der eine Smartwatch trägt, möchte auch, dass man es ihm sofort ansieht. Für diese Zielgruppe hat die wenig bekannte Firma ConnecteDevice eine Produktlinie entwickelt, die sowohl mit Android als auch mit iOS kommunizieren kann, aber wie eine ganz normale analoge Armbanduhr aussieht. Die Funktionsliste ist allerdings auch eher eingeschränkt. So bedient sich die Uhr lediglich einiger LED’s, die über Benachrichtigungen auf dem Smartphone informieren. Dafür sollen die Uhren bis zu einem Jahr mit einer Batterie auskommen. Die Portfolio besteht aus zwei Uhren, die sich von den Funktionen her nicht unterscheiden, sondern auf Designunterschiede setzen.
Preis: 129 – 179 US-Dollar
Sony SmartBand: Der Riese macht den Zwergen Konkurrenz
Das SmartBand wird von Sony als Teil der SmartWear-Gruppe vermarktet und ist mit seinem flexiblen, wasserdichten Armband direkte Konkurrenz zum Fitbit, dessen Hersteller schon seit 2008 auf dem Wearables-Markt aktiv ist. Zusätzlich zu den üblichen Fitness Tracker-Funktionen bietet das Armband die Möglichkeit, über Knöpfe die Musik des angeschlossenen Smartphones zu steuern. Und es ist natürlich mit der Lifelog Companion App auf dem Smartphone kompatibel, mit dem es per Bluetooth LE kommuniziert. Das Armband besteht aus zwei Teilen, dem Gummiarmband selbst und einem Rechenkern, der per microUSB geladen werden kann. Fraglich ist, ob das Armband auch eine Runde im Pool überstehen würde.
Preis: bisher unbekannt
Razer Nabu: Ein Armband für die Gamer
Dieser Fitness Tracker, der gerne ‘smart band‘ genannt werden möchte, bietet als besonderes Alleinstellungsmerkmal zwei Displays für eine bessere Privatsphäre. Auf dem einen kleineren werden nur Symbole zu Aktivitäten angezeigt, auf dem zweiten und größeren Bildschirm lassen sich Benachrichtigungen, Kurznachrichten und Emails lesen. Razer ist vor allem in der Gaming-Welt bekannt und will auch bei seinem Armband in Zukunft mit Augmented Reality-Spielen arbeiten. Dafür sollen die Armbänder auch untereinander kommunizieren können und bieten zusätzlich zu den bekannten Sensoren von Fitness Trackern noch Gestenkontrolle. Als weiteres Merkmal garantieren die Entwickler völlige Freiheit der aufgenommenen Daten, sodass Dritt-Apps diese weiterverarbeiten können, was bei vielen anderen Wearables nicht der Fall ist. Natürlich gibt es zum Armband eine Android- bzw. iOS-App.
Preis: 49 US-Dollar für die Developer Version.
LG Lifeband Touch: Eine erste “Fitness Watch”
Wem es nicht ausreicht, einfach nur so ein olles Gummiband ums Handgelenk zu legen, um seinen kompletten Bewegungsdrang abbilden zu können, der kann als nächsten Schritt diese Kombination aus Smartwatch und Fitness Tracker erwerben. Dieses Armband mit Display misst Schritte, Entfernung sowie Kalorien und lässt sich mit den LG Kopfhörern “Heart Beat” zur Pulsmessung verbinden.
Auf dem OLED Bildschirm des Armbandes können diese Informationen angezeigt werden. Natürlich darf diese Smart Watch mit dem Smartphone kommunizieren und Benachrichtigungen von Bluetooth 4.0-fähigen Android- oder iOS Geräten abbilden.
Preis: 179 US-Dollar
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