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Veröffentlicht am Features 3 Min. Lesezeit

Amazons Verbannung, Stagefrights Comeback und Googles Ambivalenz: Der Wochenrückblick 40/2015

Sicherheit, Amazons Dominanzgebahren und ein Smartphone ab 12 US-Dollar? Die Woche steckte voller spannender News…

CopperheadOS: Sicherheit ist alles

„Sicherheit“ ist einer jener Begriffe, die derzeit kurios auf Android anmuten. Woche für Woche werden neue Sicherheitslücken entdeckt und publiziert und zeigt sich, dass das fragmentierte Android-Gebilde nur schwer zu kontrollieren ist, wenn ein größeres Problem auftritt. Die Gewinner solcher Szenarien sind die kleinen Anbieter alternativer Android-Distributionen, die für viele Geräte alles aus einer Hand anbieten. Die Macher von CopperheadOS etwa versprechen, dass die zukünftigen Releases mit dem Fokus auf Sicherheit entwickelt würden. Mit welchen Mitteln und wann damit zu rechnen ist? Details dazu sind hier zu finden.

Stagefright 2.0: Neuer Schlag für Google

Stagefright ist erst seit Kurzem vorbei, da kommt schon das hässliche Geschwisterchen der Sicherheitslücke um die Ecke gebogen. Ein Beitrag befasst sich genauer mit den neuen Angriffsstellen und trägt zusammen, wie Smartphones vor einem Zugriff durch Stagefright 2.0 bewahrt werden können.

RePhone: Smartphone ab 12 US-Dollar?

Project Ara kämpft aktuell ums Überleben, auch weil Google wohl nicht mehr so recht an einen Markt für modulare Smartphones glaubt. Anders RePhone, das auf Kickstarter ebenfalls ein modulares Smartphone anbieten möchte. Der Clou: Schon ab 12 US-Dollar ist es möglich, eines der Selbstbau-Module zu ordern, die eine rudimentäre Kommunikation erlauben. Ein echtes Smartphone ist für diesen Preis zwar nicht zu erstehen, jedoch lassen sich mit mehr Dollars zusätzliche Module ordern, die den Funktionsumfang beträchtlich erhöhen. Alle Infos dazu in diesem Beitrag.

Amazon: Dominanz durch Verbannung

Jeff Bezos‘ Firmengigant Amazon droht als Blase zu platzen. Quartalsverluste im dreistelligen Millionenbereich sind eine Normalität im Bezos-Universum – man wolle schließlich die Kunden an sich binden, um später Gewinne einzufahren. Doof nur, dass der Plan bislang nicht aufging, die Entwicklungsabteilung stark geschrumpft wurde und man nunmehr zu drastischen Mitteln greift, um sich überhaupt in eine dominante Position zu begeben: Man verbannt alle Streaming-Geräte aus dem Sortiment, die nicht von Hause aus Amazon Prime vorinstalliert haben. Dies wird vermarktet als Schritt gegen die „Verwirrung des Kunden“ durch eine Vielzahl an Geräten. Ob das wirklich hilft, den Absatz der eigenen Fire- und Kindle-Geräte anzukurbeln? Die Details dazu sind hier zu finden.

Google: Ermittlungen des Kartellamtes

Amazon könnte durch diesen Schritt das blühen, was nun auf Google zurollt: Eine Klage des US-Kartellamtes. Konkret geht es um die Bevorzugung eigener Dienste auf dem eigenen OS – die Konkurrenz habe gar nicht die Möglichkeit, gegen vorinstallierte Apps anzukommen – so die Klageschrift. Viele Infos zu diesem Fall gibt es zwar noch nicht und auch der Ausgang ist ungewiss, doch alles Greifbare dazu wurde in diesem Beitrag zusammengefasst.

Google: Neue Flaggschiffe

Es gibt aber auch positive Nachrichten aus dem Google-Kosmos. Die neuen Nexus-Geräte beispielsweise. Die sind auf einem Top-Niveau, soweit man es sagen kann. Denn trotz kurz bevorstehendem Release geizt Google mit konkreten Infos zu den meisten Android-Neulingen. Belastbar werden die Aussagen also erst nach einem Hands-on, bis dahin muss wohl mit den wenigen Info-Splittern vorliebgenommen werden…

LG V10: Königsklasse unter den Smartphones

Die Idee, zwei Bildschirme in einem Smartphone-Gehäuse unterzubringen, ist spätestens mit dem Yotaphone ein alter Hut. Die Interpretation des Elektronikgiganten LG hingegen macht neugierig, denn sie bringen beide Bildschirme auf der Front an. Wie das dann funktioniert und welchen Nutzen sich daraus ergibt? Details dazu sind hier zu finden.