Bei der Suche nach netten Smartphones, für die man nicht die Welt bezahlt, wurde kürzlich das TCL 3S M3G, baugleich mit dem Umi Emax mini, entdeckt. Das TCL-Device bekommt man bereits für etwa 122 Euro, was angesichts seines Snapdragon 615 Prozessors und FHD-Displays eine echte Preisansage ist. Dies veranlasste dazu, den interessanten 5 Zoller genauer unter die Lupe zu nehmen.
Design und Verarbeitung: Klein und fein
Dass sowohl das M3G als auch das kürzlich getestete Vodafone Smart Prime 6 von TCL stammen, sieht man auf den ersten Blick. Allerdings ist das M3G trotz einer insgesamt besseren Ausstattung mit 13.96 x 6.96 x 0.89 Zentimetern und 130 Gramm noch etwas kleiner und leichter als sein Mitstreiter. Positiv im Vergleich fällt auf, dass der Medienlautsprecher in diesem Fall nicht an der Rückseite, sondern an der Unterkante verbaut wurde, beim Ablegen also nicht verdeckt wird. Unter dem zweiten dort angesiedelten Gitter verbirgt sich das Mikrofon.
Die schwarze Front wird unter dem Display durch einen silberfarbenen Kreis durchbrochen, der den Homescreen aufruft. Links und rechts davon liegen weitere Sensorfelder für die Zurück- und Taskmanager/Menü-Funktion, deren Symbole bei Benutzung weiß beleuchtet sind. Über dem Screen lassen sich bei genauerem Hinsehen Sensoren und die Linse der Frontkamera ausmachen, in deren Mitte der Telefonhörer liegt. Eine Notification-LED informiert durch weißes Blinken über verpasste Nachrichten oder Anrufe.
In die abnehmbare Kunststoffrückseite ist ein ringförmiges Muster eingeprägt, das gleichzeitig eine sehr gute rutschhemmende Wirkung hat und vor unschönen Fingertapsen schützt. Unter der Abdeckung liegen der fest verbaute 3.050 mAh-Akku sowie die Steckplätze für die MicroSD-Karte und zwei MicroSimkarten. Zwei Metall-Zierrahmen rund um Display und Rückseite geben dem Handy einen hochwertigen Anstrich, der sich in der angenehmen Haptik und guten Verarbeitungsqualität durchaus bestätigt.
Die rechts angesiedelte Lautstärkewippe und die darunter liegende Ein-/Aus-/Sperrtaste leisten sich keine Wackler und haben einen sehr guten und festen Druckpunkt.
Zubehör: Etwas mager
Gerade bei den sogenannten „China-Geräten“ variieren Zubehör und Giveaways häufig je nach Onlineshop. Dem bei Gearbest aus einem europäischen Versandlager für 122,01 Euro bestellten Testgerät lagen ein USB-Datenkabel, das Original-Netzteil sowie ein hierzulande passender Netzstecker bei. Die vorhandene Kurzanleitung ist in chinesischer Sprache verfasst, allerdings ist die LEWA-Benutzeroberfläche auf dem Handy quasi selbsterklärend. Eine Displayschutzfolie war nicht mit im Paket, diese lässt sich auf Wunsch über diverse Internet-Auktionshäuser oder Online-Shops nachbestellen (auch die Folien vom Umi Emax mini dürften passen).
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