ZTE präsentiert mit dem Nubia Z9 sein neustes Flaggschiff-Smartphone auf der IFA in Berlin. Das neuste Gerät der Nubia-Familie soll ab Oktober in drei verschiedenen Ausführungen hinter den Ladentheken stehen. Der chinesische Hersteller kündigt sein neustes Smartphone auch für den deutschen Handel an.
Am IFA-Stand des chinesischen Herstellers ZTE ist es zu bewundern, zu berühren und en détail auszuprobieren: das Nubia Z9. Das neuste Flaggschiff-Smartphone der Chinesen ist nicht nur ein richtiger Muskelprotz, sieht zudem auch noch verdammt gut aus und bringt die ein oder andere nette Neuerung mit sich. Allen voran überzeugt das 5,2 Zoll große Full-HD-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (424 ppi), das zu den Seiten hin leicht abfällt. ZTEs Edge-Display wirkt im Gegensatz zu dem von Samsung weniger wie ein optisches Gimmick, sonder bringt sogar die ein oder andere praktische Funktion mit sich.
Selbstverständlich heißen der gebogene Display-Rand nicht wirklich „Edge“ – ZTE tauft seinen kurvigen Bildschirm ganz bescheiden auf „Frame Interaction Technology“ oder kurz „FiT“. Durch diverse Wischbewegungen auf den entsprechenden Seitenrändern können verschiedene, vorab definierte Aktionen ausgelöst werden. So lassen sich beispielsweise mit einem unkompliziertem Wischer sämtliche aktive Apps schließen, der Arbeitsspeicher leeren und das System beschleunigen, die Anzeigen-Helligkeit beziehungsweise die Lautstärke regulieren oder festgelegte Anwendungen öffnen. Darüberhinaus soll FiT einige weiter intelligente Gesten besitzen. Das Nubia Z9 soll unter anderem in der Lage sein den Display selbstständig zu entsperren, wenn es mit dem „individuellen Griff“ des Besitzers aufgenommen wird. Auf Wunsch soll auch die Kamera selbststäbndig starten, wenn das Gerät in eine entsprechende Position gebracht wird. Seitens der Software wird das Ganze von Googles Android 5.0 Lollipop gestemmt, das allerdings durch die hauseigenen Firmware Nubia UI 3.0 ergänzt wird.
Der große gebogenen Display wird ringsum von einem elegantem Aluminiumrahmen eingefasst. Insgesamt kommt der 5,2 Zoller auf eine Größe von 147 x 68 Millimetern und ist mit seinen 8,9 Millimetern Stärke und den 192 Gramm Gewicht nicht unbedingt ein Magermodel. Rechts im Rahmen sind ein Lautstärke-Regler, der Einschaltknopf sowie eine Taste für den Kamera-Schnellzugriff eingelassen. An der Unterseite befinden sich Lautsprecher und Micro-USB-Port, an der Oberseite eine 9 Millimeter-Klinkenbuchse. Außerdem sind zwei Mikrofone für Stereo-Sound und eine Infrarot-Schnittstelle zur Nutzung des Nubia Z9 als Fernbedienung in den Rahmen integriert. Weiterhin verfügt das ZTE Smartphone über eine rückseitig verbaute 16-Megapixel-Kamera mit IMX234-Exmor-RS-Bildsensor aus dem Hause Sony, f2.0-Blende und NeoVision-5.1-Technologie, sowie eine ebenfalls von Sony stammende 8-Megapixel 80° Weitwinkel-Selfie-Knipse.
Hinter der Glas-Fassade arbeitet der Qualcomm Octa-Core-SoC Snapdragon 810, ein 64 Bit-Chip mit 2 Gigahertz Taktfrequenz. Die Standardausführung des Nubia Z9 bietet 3 Gigabyte LPDDR4-RAM und 32 Gigabyte Flashspeicher. Die goldene Eliteversion trumpft sogar mit 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte Festspeicher auf. Der Akku besitzt bei beiden Geräte jeweils eine Kapazität von 2900 mAh, womit man problemlos über den Tag kommen dürfte. Zur Kommunikation stehen Bluetooth 4.1, Dual-Band-WLAN 802.11 a/c, GPS, LTE und eine NFC-Chip zur Verfügung. Zudem lässt sich das Nubia Z9 mit einer zweiten Nano-SIM als Dual-SIM-Gerät betreiben.
Wie eingangs bereits erwähnt sollen die Standard- und Eliteversion des Nubia Z9 für 399 Euro, beziehungsweise 499 Euro ab Oktober erhältlich sein. Außerdem soll ab Anfang Oktober ein abgespeckte Mini-Ausführung des Nubia Z9 für lediglich 349 Euro in den Regalen stehen.
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