Das Xposed Framework wird immer weiter entwickelt und seit vorgestern läuft die offizielle Version mit kleinen Verbesserungen auch unter Android 5.1.
Mit dem Xposed Framework lassen sich Android-Systeme manipulieren, optimieren und modifizieren, ohne eine Custom-ROM installieren zu müssen. Über Module lässt sich so das System immer mehr anpassen und auch App-spezifische Funktionen verändern.
Wie schon in einem älteren Artikel beschrieben hat sich seit Android 5.0 einiges geändert, so dass die Installation nicht nur einen Root-Account voraussetzt, sondern desweiteren Dateien über eine Custom Recovery installiert beziehungsweise geflasht werden müssen.
Bisher wurde das Framework von dem Hauptentwickler rovo89 lediglich für die Android SDK 21 also Android 5.0 entwickelt. Die neuere Version 5.1 wurde hingegen inoffiziell durch einem anderen Entwickler bei xda-developers unterstützt. Für Samsungs eigenes Android-System mit Tochwiz gibt es außerdem noch eine weitere inoffizielle Version.
Bildinhaber ‚danarama‘ bei xda-developers.com
Zumindest was Android 5.1, also SDK 22, betrifft, kann jetzt auf das offizielle Xposed Framework zurückgegriffen werden, das im Vergleich zur inoffiziellen Version noch einige kleine Verbesserungen mitbringt. So kann die neueste Version auch odex-Dateien verarbeiten, die mit gzip komprimiert wurden.
Für die Installation des Xposed Frameworks sollte genau recherchiert werden, ob das Gerät unterstützt wird und welche Xposed-Version installiert werden muss. Für jede Chip-Architektur gibt es eigene Installationsdateien.
Das Diagramm links wurde vom xda-Forum übernommen und „aktualisiert“. Es zeigt die Komplexität der Installationsoptionen.
Das Xposed Framework ist weiterhin als Alpha-Version deklariert, daher ist es ratsam, sich der Vorgehensweise sicher zu sein und nicht ohne Backup fortzufahren.
Hier geht es zum offiziellen Thread bei xda-developers.com.
Hier gibt es eine ausführliche FAQ auf englisch mit dem nicht mehr ganz aktuellen Diagramm.