Xiaomi ist so etwas wie die Firma der Stunde – das junge Startup aus China konnte binnen kürzester Zeit nicht nur eine Flotte interessanter Smartphones entwickeln, sondern feierte mit diesen auch wirtschaftliche Erfolge.

Indien-Chef von Xiaomi: Manu Jain. (Bild: Xiaomi)
Insbesondere in Indien kommen die Geräte gut an, weshalb dem Wall Street Journal zufolge neue Produktionsstandorte auf dem Subkontinent errichtet werden sollen. Das Blatt zitiert hierbei den Indien-Chef des Unternehmens, Manu Jain, der bestätigte, dass man nicht nur laut darüber nachdenke, in Indien eine Fertigungsanlage aufzubauen, sondern schon mit Planungen zugange sei.
So soll sich ein Juristen-Team der Firma mit den Hürden des indischen Wirtschaftsrechts auseinandersetzen, um eventuelle Schwierigkeiten auszuloten. Indien ist nämlich bekannt für sein kompliziertes und rigides Steuerrecht, das selbst Sportarten wie die Formel 1 mit einem kurzen Gastspiel erreicht.
Eine weitere Rolle spielen zudem der Mindestlohn und die technischen wie infrastrukturellen Voraussetzungen – der Mindestlohn dürfte dort geringer sein als in China, trotzdem ist das technische Know How enorm.
Ob Xiaomi tatsächlich seine Fabrik in Indien erbaut, wird sich in einigen Wochen zeigen.