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Veröffentlicht am Android-Apps · Spiele · Top Apps 3 Min. Lesezeit

Wild Blood – Gelungenes Gemetzel mit 1A-Grafik

Nachdem bereits im Spätsommer die ersten Bilder von Wild Blood kursierten, war die Erwartungshaltung an das Spiel groß. Die Bilder sahen sehr vielversprechend aus und deuteten auf ein grafisch anspruchsvolles Spiel hin. Ob das auf der Unreal-Engine basierende Spiel wirklich das hält, was es im Vorfeld versprach, zeigt sich im Test.

Gameplay

Wild Blood dreht sich um die Geschichte von Sir Lancelot, der seine Geliebte Guinevere, nebenbei die Gattin seines Herrn König Artus, retten muss. Eingebettet ist die ganze Story im Mittelalter.  Im Einzelspieler-Modus muss sich der Protagonist durch zehn Level mit unterschiedlichen Monstern und Dämonen, die von der bösen Morgana le Fey in die Welt gelassen wurden, durchkämpfen.

Sir Lancelot a.k.a. dem Gamer steht dabei eine Vielzahl mittelalterlicher Waffen und magischen Kräften zur Verfügung, die durch Upgrades immer weiter verstärkt werden können. Bei dem Spiel wird jedoch nicht ausschließlich gekämpft. Von Zeit zu Zeit gibt es kleine Rätsel zu lösen, um an weitere Taler zu kommen, mit denen man Waffen upgraden oder seine Fähigkeiten erweitern kann.

Im Multiplayer-Modus können bis zu 8 Spielern gegeneinander spielen (über WLAN), es ist möglich, sich online mit anderen Spielern aus der ganzen Welt zu messen. Auch bei diesem Spiel setzt Gameloft auf das In-App-Purchase-Prinzip, allerdings dezenter als bei den Spielen, die als Freemium vertrieben werden. Darüber hinaus lässt sich das Spiel auch problemlos ohne Zusatzkäufe spielen.

Bedienbarkeit und Grafik

Lobenswert ist die Grafik, die sehr opulent gestaltet ist und dank ihres Detailreichtums zu gefallen weiß. Wild Blood ist das erste Spiel für Android, das auf der Unreal Engine basiert. Die Steuerung hinterließ insgesamt einen guten Eindruck. Zu erwähnen ist jedoch, dass bei „älteren“ Geräten die Bewegungsabläufe gelegentlich langsamer ablaufen.

Bei dem im Test verwendeten HTC Sensation merkte man hin und wieder, dass das Spiel hin und wieder langsamer wurde – länger als einen kurzen Moment waren diese Hänger jedoch nicht. Die Ladezeiten ziehen sich allerdings schon in die Länge. Bei einem Quad-Core-Gerät dürfte es etwas zügiger laufen. Andere Bugs konnten nicht festgestellt werden, Abstürze gab es keine.

Fazit

Wild Blood ist ein sehr gelungenes Spiel, das dank der Unreal Engine grafisch auf dem letzten Stand ist. Auch das Gameplay überzeugt, wobei der Spielspaß auf Top-Geräten sicherlich am größten dürfte. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht zu niedrig, so dass  Wild Blood den Gamer auch über längere Zeit begleiten kann. Die Integration eines Multiplayer-Modus ist ebenfalls ein willkommenes Feature. Für genügend freien Speicher sollte man aber sorgen, das Spiel kommt nach der Installation auf eine Größe von etwa 2 GB (!).

Allerdings deutet sich am Ende von Leven drei an, dass man im Verlauf des Spiels angesichts des ständig steigenden Schwierigkeitsgrades kaum ohne In-App-Kauf über die Runden kommen wird. Profispieler betrifft das Problem weniger, Anfänger und Gelegenheitsspieler umso mehr. Neben dem Preis für das Spiel fallen dann sukzessive weitere Kosten an, wenn man das Spiel zu Ende bringen möchte.

Insgesamt aber ein sehr gutes Action-RPG, das trotz seines stolzen Preises von 5,49 € nicht nur unter Genre-Fans seine Anhänger finden sollte. Erhältlich ist Wild Blood im Google Play Store.

Wild Blood benötigt bei der Installation folgende Berechtigungen:
Netzkommunikation Uneingeschränkter Internetzugriff,Überprüfung der Market-Lizenz,WLAN-Status anzeigen,Netzwerkstatus anzeigen,Daten aus dem Internet abrufen
Telefonanrufe Telefonstatus lesen und identifizieren
Speicher Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen
System-Tools Ruhezustand des Tablets deaktivieren Ruhezustand des Telefons deaktivieren
Hardware-Steuerelemente Vibrationsalarm steuern
Standard Rechnungsdienst vom Market