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Veröffentlicht am Android-Apps · Kostenlose Apps 1 Min. Lesezeit

Wikipedia Mobil – Gibt’s schon, läuft nicht, machen andere besser

Viel zu lange hat Wikipedia mit der Vorstellung einer eigenen App auf sich warten lassen. Nun ist sie da und muss sich mit einer ganzen Schar inoffizieller Wikipedia-Apps vergleichen lassen. Die App wurde im Test begutachtet und hinterließ einen wenig begeisterten Eindruck.

Installation

Bei der Installation verlangt die Wikipedia-App folgende Berechtigungen:

  • Ihren Standort: Ungefährer (netzwerkbasierter) Standort, genauer (GPS-)Standort
  • Netzkommunikation: uneingeschränkter Internetzugriff
  • Speicher: Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen

Funktionsumfang

Mit der Wikipedia-App können die Artikel der weltweit größten Online-Enzyklopädie gelesen werden. Ob man dabei die deutsche oder englische Sprachversion bevorzugt, ist eigentlich ganz egal, denn über die Menütaste, kann beliebig zwischen 42 Sprachen ausgewählt werden. Auf der Startseite der App wird, wie von der Webversion bekannt, immer ein Artikel des Tages präsentiert. Wünschenswert wäre eine Deaktivierung dieser Funktion oder zumindest die Aktivierung einer Zufallsauswahl gewesen.

Interessante Artikel können gespeichert und angeblich auch offline lesbar gemacht werden, was im Test zunächst leider nicht funktionierte. (Mit dem Update auf Version 1.0.1, vom 21.01.2012, wurde dieses Problem behoben) Des Weiteren zeigt ein Verlauf jene Artikel an, welche zuletzt angesehen wurden.

Die einzig wirkliche neue Funktion der Wikipedia-App ist die „In der Nähe“-Funktion. Diese soll auf Google Maps Orte anzeigen, zu denen es passende Wikipedia Einträge gibt und somit als eine Art Fremdenführer fungieren. Im Prinzip ein schöne Idee, doch aufmerksamen Lesern des Markttags wird bekannt sein, dass diese Funktion schon vor einigen Wochen von der App Wikihood vorgestellt wurde.

Doch Wikihood glänzt dazu noch mit einem semantischen Suchverfahren und einem größeren Suchradius. Die Wikipedia-App bietet hingegen nur einen Suchradius von rund einem Kilomentar an. Das spart zwar Datentransfer, macht das Suchen nach geeigneten Zielen aber auch sehr mühsam. Für Autoren bietet die App leider keine Möglichkeiten, Artikel zu bearbeiten oder auf die Diskussionsseiten zuzugreifen.

Seite 2: Bedienbarkeit & Fazit