Was genau dafür verantwortlich ist, dass „Wer wird Millionär“ es erst vor Kurzem in den Android Market geschafft hat, bleibt ein Rätsel. Schließlich laden gerade Quiz-Formate zu einer Adaption für das Smartphone ein. Für Geräte mit dem Apfel gibt es das Spiel schon länger. Doch hat sich die Wartezeit der Android-Gemeinde gelohnt? Der Test zeigt es.
Installation
Wer wird Millionär? 2012 HD benötigt keinerlei Berechtigungen.
Gameplay
Unmittelbar nach dem Start der App kann man loslegen: Nach einem Fingertipp auf „Spiel“ beginnen die Fragen. Eine Einweisung dürfte bei einem derart bekannten Spiel zwar nicht nötig sein, bei Bedarf steht jedoch eine Anleitung zur Verfügung. Wie in der Fernsehshow müssen auch bei der App 15 Fragen beantwortet werden, um am Schluss die Million einzusacken. Der Schwierigkeitsgrad steigt wie gewohnt sukzessive an.
Während des Spielens kann der Nutzer auf die bekannten Joker ( 50 : 50 Joker, Telefonjoker, Publikumsjoker, Zusatzjoker ) zurückgreifen. Jede Frage beinhaltet vier Antwortmöglichkeiten. Beider richtigen Antwort wird das Spiel fortgesetzt, andernfalls scheidet man aus. Bei Problemen bieten sich die Joker an, die eine gute Hilfe sein können.
Das Procedere entspricht somit dem der Sendung, bis auf den Unterschied, dass man den Moderator nie zu Gesicht bekommt. Zu sehen gibt es lediglich die Fragen und die Antwortmöglichkeiten. Zusätzlich werden die Joker eingeblendet – und bei Bedarf die Stelle, an der man sich befindet, sowie der Verlassen-Button.
Soweit so gut, nun zu den Fragen, mit denen die Qualität einer Quiz-App unzweifelhaft steht und fällt. Leider erweist sich “Wer wird Millionär? 2012 HD” hier als ziemlicher Reinfall. Bereits beim dritten oder vierten Anlauf wiederholen sich die ersten Fragen. Mit einem Wort: inakzeptabel.
Den Zusatz „HD“ hätte sich Glu Mobile genau genommen ebenfalls sparen können. Zwar ist eine hohe Auflösung auch bei einem Quiz kein Verbrechen, bringen tut sie nur wenig. Anlass zur Kritik bietet auch die Musik: Die ist zwar originalgetreu, aber nervig. Sie wird in einer Endlosschleife abgespielt, allerdings wirkt der Loop so fahrlässig zurechtgeschnibbelt, dass man jeden Bruch wahrnimmt.
Seite 2: Bedienbarkeit & Fazit