Samsung hat die Ergebnisse seiner Untersuchung bezüglich des explodierten Samsung Galaxy S III bekannt gegeben.
Vor einigen Tagen hatten Fotos eines angesengten Samsung Galaxy S III weltweit die Runde gemacht. Sein irischer Besitzer hatte angegeben, das Gerät sei im Auto in die Luft gegangen. Die Schmorspuren seien entstanden, als eine eine weiße Stichflamme aus dem Gerät geschossen war. Samsung nahm sich des Falles an und kündigte eine offizielle Untersuchung an.
Schon damals war spekuliert worden, dass der Fehler nicht im Gerät selbst liege. Nun hat Samsung im Samsung Tomorrow-Blog die Ergebnisse seiner Untersuchtung veröffentlicht.
Unmissverständlich stellt der Hersteller in seinem Posting fest, dass eine externe Energiequelle für den Schaden verantwortlich sei. Samsung gibt an, das Gerät von der unabhängigen, britischen Firma Fire Investigations untersucht haben zu lassen. Deren Fazit: Das Gerät war nicht für die Entstehung des Feuers verantwortlich. Die einzige Möglichkeit, einen vergleichbaren Schaden zu erzielen, sei, das Gerät in eine gewöhnlichen Mikrowelle zu stecken.
Auch der Besitzer des beschädigten Geräts meldete sich mittlerweile wieder zu Wort. Im irischen Boards-Forum widerrief er seine alten Behauptungen und nahm die Verantwortung für den Vorfall auf sich. Tatsächlich habe eine dritte Person versucht, das Telefon zu trocknen. Das Gerät selbst habe keine Fehlfunktion gehabt.