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#throughglass: Wofür Google Glass bis jetzt genutzt wird

Seit ein paar Tagen wird Google Glass an die ersten Nutzer ausgeliefert. Aber was stellen die eigentlich bis jetzt mit den Brillen an?

Google Glass eröffnet viel Raum für Diskussionen, das zeigen die letzten Tage überdeutlich. Selbst Eric Schmidt weist darauf hin, dass es unabdingbar sei, neue soziale Normen in Bezug auf die Glass-Nutzung zu entwickeln. Wann ist es okay zu filmen und wann nicht? Wie sieht es aus, wenn man nicht gefilmt werden möchte und trotzdem in irgendeinem Netzwerk landet – irgendwann womöglich noch mit einer automatischen Gesichtserkennung ausgestattet?

Es ist immer spannend, zu beobachten, welchen Einfluss neue Technologien auf die Gesellschaft haben. Das ist auch bei Google Glass nicht anders: Was stellen die ersten Tester eigentlich mit ihren Geräten an? Durchsucht man Google+ mit dem Hashtag #throughglass, wird deutlich, dass auch sie sich erstmal langsam an mögliche Einsatzfelder herantasten.

Fest steht wohl: Wäre Google Glass bereits öffentlich verfügbar, sähe sich das Netzwerk plötzlich mit einer riesigen Spam-Welle an Fotos und Videos konfrontiert. Schließlich würde jeder User sein Exemplar nach Kräften ausprobieren und uploaden, was das Zeug hält. Man könnte nun sogar vermuten, dass Google die Android-Brille bewusst schrittweise einführt, um solche Exzesse zu verhindern und die Menschen gemächlich an sie zu gewöhnen.

Unter dem genannten Hashtag findet sich aber schon jetzt jede Menge, Überraschendes ist allerdings kaum dabei. Für Furore sorgt ein Video, das in einer Achterbahn aufgenommen wurde. Darüber hinaus fahren die Explorer mit ihrem Testgerät gerne Auto, um die Aufnahmequalität auszuprobieren. U.a. gibt es viel Musik, Kochtipps und einen Besuch im Stadion. Eine Operation am offenen Herzen ist noch nicht dabei.