The Room erntete unter iOS bisher nur positive Kritiken. Seit ein paar Tagen ist das Puzzle-Adventure auch für Android verfügbar. Im Test wurde das Spiel durchgeknobelt, um zu beurteilen, ob sich ein Kauf lohnt.
Gameplay
Nachdem man das Tutorial absolviert hat, in dem es darum geht, eine Kiste aus einem Tresor zu befreien, findet sich der Spieler in einem fast leeren Raum wieder. Vor ihm steht eine Kiste auf dem Tisch, eine Kiste voller Geheimnisse. Diese gilt es zu lösen. Hebel ziehen, Verstecke finden, Puzzle lösen, in zahlreichen Aufgaben muss sich der Spieler Stück für Stück voran arbeiten. Alle benötigten gegenstände oder Hinweise hierfür befinden sich in oder an der raffinierten Kiste. Wie eine Spieluhr entfaltet sich diese mit jedem gelösten Rätsel ein Stück mehr.
Zu jedem Rätsel stehen Hinweise zur Verfügung. Mit ihnen kommt man im Idealfall recht schnell auf die Lösung. Probiert man hingegen etwas herum und erforscht die Kiste auf eigene Faust, verrennt man sich sehr schnell und muss doch wieder zurück auf den Weg mit den Hinweisen.
Die Story wird durch kleine Notizen erzählt, die der Erbauer des mechanischen Wunderwerks hinterlassen hat. Diese ist zwar nicht sonderlich umfangreich, bringt aber noch mehr Geheimnisse mit sich, als die Kiste allein. Natürlich beinhalten die Notizen auch Hinweise, wo man als nächstes am besten weitermacht.
Mit einer Art Okular kann sich der Spieler in eine zweite Welt befördern. Mit ihm werden Dinge an der mysteriösen Kiste sichtbar, die zur Lösung der Rätsel nötig sind. Natürlich ist es keine zweite Welt, die sich da auftut, man kann es sich eher wie eine Art Nachtsichtgerät vorstellen, auf jeden Fall erfüllt es seinen Zweck und bringt einen weiteren Rätseldreh in das Game.
Leider ist das Spiel sehr schnell wieder vorbei. Das was man aber spielt, ist auf einem sehr hohen Niveau und nicht mit irgendeinem Knobelspiel vergleichbar. Das zeigt sich bereits ab der ersten Spielminute.
Steuerung
Die Kiste ist der Mittelpunkt des Spiels. Sie kann gedreht, gezoomt und betatscht werden. So kann man sie genauestens unter die Lupe nehmen und ihr auch das letzte Geheimnis entlocken. Beim Zoomen und Drehen kommt es manchmal zu kleinen Unsauberkeiten, diese sind aber nicht so störend. Die vielen Hebel, Räder und andere Kleinigkeiten an der Kiste lassen sich aber problemlos bedienen.
Grafik und Sound
Die Spielumgebung ist ein bewegliches 3D-Objekt. Die detaillierten Feinheiten sind sehr aufwändig gestaltet. Alle Animationen und Bewegungen laufen flüssig ab und liefern einen hochewertigen Eindruck ab. Die Soundkulisse ist minimalistisch und passt gerade deshalb sehr gut zum mystischen Gesamtszenario.
Fazit
The Room ist ein einzigartiges Knobelspiel. Die abwechslungsreichen Aufgaben und die spärlichen Tipps sorgen für ein kurzweiliges Rätselvergnügen. Leider ist man recht schnell am Ende angelangt. Einen hohen Wiederspielwert gibt es nicht. Schließlich sind die Rätsel die gleichen. Die 1,79 Euro ist das Spiel dennoch allemal wert. Es weiß zu fesseln und kommt mit einer sehr starken Atmosphäre daher.
The Room kann für 1,79 Euro im Google Play Store geladen werden. Sollten Spieler absolut nicht weiterkommen, wird diese Spielhilfe empfohlen. In der Galerie finden sich noch weitere Screenshots des spielerischen Meisterwerks.
| The Room verlangt bei der Installation Zugriff auf: | |
| Netzkommunikation | Zugriff auf alle Netzwerke |
| Telefonanrufe | Telefonstatus und Identität abrufen |
| Speicher | Inhalt des Speichers ändern/löschen |
| System-Tools | Standby deaktivieren/aktivieren |

