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Veröffentlicht am Android-Themen · Features · Gadgets 3 Min. Lesezeit

Test: Monster iSport Intensity – Gutes Headset für Bewegungsfreudige

Das Herausrutschen der Ohrstöpsel beim Joggen oder Workout kann störend sein. Für diesen Fall hat Monster das – nicht ganz billige – iSport Intensity entwickelt.

Optik und Passform

Die Farbgebung der futuristisch gestalteten Gummistöpsel, die auf dem Sport-Headset stecken, könnte man als eine Mischung aus Neongelb und Gritzegrün bezeichnen. Die Aufsätze werden gleich in drei Größen mitgeliefert und lassen sich gut reinigen, sind somit auch für schweißtreibende Tätigkeiten geeignet.

Monster iSport Intensity_1 (Bild: N-Droid.de)Monster iSport Intensity_2 (Bild: N-Droid.de)

Tatsächlich passen sie sich aufgrund ihrer anatomischen Bauweise und einer rutschhemmenden Oberfläche perfekt den Ohren an und drückten auch bei längerem Tragen nicht. Eine Art beweglicher Gumminippel fixiert die Ohrstöpsel an der Ohrmuschel, so dass ein Herausrutschen kaum mehr möglich ist. Da Joggen nicht die bevorzugte Aktivität ist, erfolgte der Test des Headsets tanzenderweise beziehungsweise beim Fahrradfahren. Ob schnelle Kopfdrehungen, holperige Straßen oder Kopfschütteln, die Dinger saßen (in Größe S) fest im Ohr.

Die Kabelage

Weiteres nervtötendes Merkmal manch eines Headsets: Holt man es aus der Tasche oder Schublade, ist garantiert das Kabel vertüdelt, und die große Entknotungsaktion beginnt. Nicht so beim iSport Intensity, denn das 120 Zentimeter lange, flache Kabel lässt sich zusammenknüllen, ohne sich ineinander zu verdrehen. Eventuelle Verknotungen lassen sich leicht wieder entwirren. Die Stelle, an der sich das Kabel zu den Ohrstöpseln hin gabelt, wird durch eine kleine Plastiksicherung zusätzlich fixiert.

Monster iSport Intensity_3 (Bild: N-Droid.de)

Bei angestecktem Headset liegt die spritzwassergeschützte Fernbedienung relativ kurz unter dem Kinn. Zwar bewirbt Monster das iSport Intensity als kompatibel mit Apple-Produkten wie iPhone & Co., im Test ließ sich aber auch der Standard-Music-Player eines Samsung Galaxy S3 (Android 4.3) problemlos darüber steuern. Auch das Annehmen von Anrufen mittels Fernbedienung und Sprechen über das Headset waren möglich. Zum Anklipsen des Kabels an die Kleidung wird eine zusätzliche Klemme mitgeliefert. Ein kleines Etui zum Verstauen von Headset oder Ohrstöpseln befindet sich zusätzlich im Lieferumfang.

Der Klang

Der Klang des Monster iSport Intensity wurde als nicht ganz so monstermäßig empfunden, wie Name und Preis vielleicht vermuten lassen – schlecht ist er allerdings auch nicht. Bässe und Höhen sind ausgewogen, nichts schnarrt, das große “Wow-Erlebnis” blieb allerdings aufgrund einer leicht dumpfen Wiedergabe aus.

Monster iSport Intensity_5 (Bild: N-Droid.de)Monster iSport Intensity_4 (Bild: N-Droid.de)

Sehr positiv hingegen: Dreht man die Lautstärke nicht gerade in Trommelfell-schädigende Ebenen, lassen sich Umgebungsgeräusche, wie beispielsweise herannahende Autos, noch gut wahrnehmen. Reibungen des Kabels an der Kleidung wird erfreulicherweise kaum auf die Ohrstöpsel übertragen. Auch das Drehen des 3,5 mm Klinkensteckers in der Buchse des Smartphones verursachte keine Störgeräusche.

Fazit

Monster iSport Intensity_6 (Bild: N-Droid.de)Wer ein robust verarbeitetes, schweißresistentes und fest sitzendes Headset sucht, ist mit dem Monster iSport Intensity gut beraten. Zur reinen Begleitung bei sportlichen Aktivitäten dürfte den meisten Nutzern vermutlich auch die Klangqualität der Lautsprecher ausreichen. Wer allerdings ein Headset sucht, mit dem sich in erster Linie in ruhiger Umgebung bei optimaler Klangwiedergabe chillen lässt, findet für den Preis (Händler bei idealo listen das iSport Intensity derzeit zwischen 80 und 120 Euro) sicherlich Besseres – aber dafür ist das Monster iSport Intensity genau genommen ja auch nicht gemacht.