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Veröffentlicht am Android-Apps · Spiele · Teaser Top Spiele 3 Min. Lesezeit

Test: Epic Pirate Story – Pixel-Piraten machen fette Beute

Die klassischen Aufbauspiele kommen meist als Freemium-Apps daher und schröpfen den Nutzer, wo es nur geht. Epic Pirate Story verzichtet auf dieses Modell. Einmal gezahlt, immer gespielt lautet das Motto, aber passt das überhaupt in das Konzept eines Aufbau-Spiels?

Gameplay

Eine Insel (ohne zwei Berge) ist der Mittelpunkt des Spiels. Auf ihr versucht der Spieler eine Horde knallharter Piraten heranzuziehen. Zumindest für die ersten zwei Minuten. Denn dann wird einem schnell klar, dass das Spiel gar nicht so piratenmäßig ist, sondern eher eine satirische Schiene fährt. Mit einem Piraten startet man, dieser erledigt seine Piratenmissionen in einer kleinen Nusschale.

Mit jedem Stufenaufstieg kommt ein neuer Pirat hinzu. Da die Schiffe eine begrenzte Kapazität haben, sollte man versuchen, so schnell wie möglich die ersten Storyline Quests zu erledigen. Diese vergrößern das Schiff und schalten Bauobjekte frei. Selbstredend sind diese Quests für die Fortführung der Story wichtig.

Die anderen Quests dienen nur zum Beute machen. Ausrüstungsgegenstände für die Piraten, Gold und natürlich Erfahrungspunkte gibt es auf dem Wasser zu holen. Die Kämpfe gestalten sich unkompliziert. Man ordnet seine Piraten auf einem Feld an und macht die Gegner nieder. Das könnte etwas anspruchsvoller gestaltet sein, man hat im Normalfall keine Probleme, alle Quests zu erledigen.

Epic Pirate Story 32

Natürlich benötigen Piraten Wohnhäuser und andere Einrichtungen, die das Leben auf dem Festland angenehmer machen. Funktionsgebäude werten die Piraten auf und erhöhen ihre Stats. Diese werden auch mit Gegenständen verändert. Fünf verschiedene Utensilien kann jeder Pirat mit sich führen. Auf der Insel können auch Events gefeiert werden. Diese erhöhen die Stats für alle Piraten gleichzeitig.

Das Spiel ist komplett auf Englisch und das ist auch gut so. Die satirischen Elemente, die Anspielungen auf berühmte Piraten und der gesamte Wortwitz des Spiels würden eine enorm aufwändige Übersetzung erfordern, die meistens dann doch in die Hose geht.

Grafik und Sound

Grafisch setzt man bei Epic Pirate Story auf altbewährtes, was in diesem Fall Pixelgrafik bedeutet. Nostalgie hin oder her, dem Spiel hätte auch gerne „polished“ sein dürfen. Dass es die Entwickler drauf haben, zeigt das Intro des Spiels. Der Sound fällt in die Kategorie „fällt nicht auf“.

Epic Pirate Story 30

Steuerung

Die Steuerung läuft über ein Menü, das heißt man kann nicht einfach Gebäude antippen und mit ihnen interagieren oder ähnliches. Muss man aber eigentlich auch nicht, es gibt nämlich keine Interaktionen mit Gebäuden. Einmal aufgestellt, bleiben sie für die Ewigkeit an diesem Platz oder man löscht sie komplett. Verschieben oder ausbauen ist nicht vorgesehen.

Fazit

Ein Aufbauspiel ohne Freemium-Modell ist eine gewagte Sache, die die Entwickler eigentlich gut gelöst haben. Durch die unterschiedlichen Quests erhält man genügend Waren, die Storyline Quests bringen die Geschichte und verfügbare Items voran.

Manchmal hat man den Eindruck, dass das Spiel vor sich hinplätschert, auf der anderen Seite, wie will man es denn sonst machen, wenn man auf zig In-Game-Währungen verzichtet? Die 1,19 Euro, die man für das Game hinlegen muss, sind für Piraten- und Aufbau-Fans keine herausgeschmissene Investition.

Epic Pirate Story kann für 1,19 Euro im Google Play Store geladen werden.

Epic Pirate Story verlangt bei der Installation Zugriff auf:
 Netzkommunikation Zugriff auf alle Netzwerke