Während viele Zynga immer noch mit Farmville gleichsetzen, haben die Entwickler in der vergangenen Zeit sehr viele Casual-Games auf den Markt gebracht. Die erfolgreichen Facebook-Games schaffen es sogar, als App angeboten zu werden. So auch Bubble Safari, dem verrückten Bubble Shooter mit dem Äffchen.
Gameplay
Beobachtet man den Erfolg von Games auf Facebook, erkennt man, dass Bubble-Shooter wieder groß im Kommen sind. Das einfache Spielprinzip lädt dazu ein, bunte Kugeln durch die Gegend zu katapultieren. Bubble Safari eignet sich dieses Spielprinzip an und verfeinert es mit einer großen Prise Abwechslung.
Hat man sich durch die Einleitung mit ihren ausführlichen Erklärungen gespielt, steigt der Schwierigkeitsgrad des Spiels sehr schnell. Der Grund dafür liegt wohl in den zahlreich verfügbaren Extras, die man mit zwei Arten von Spielgeld erwerben kann. Sie helfen bei der Lösung eines Levels durch Spezialblasen oder zusätzlichen Kugeln. Ziel ist in jedem Level, eine bestimmte Anzahl an Blasen der oberen Reihe zu entfernen. Bei mindestens drei gleichen Blasen verschwinden diese und machen den Weg nach oben frei.
Je weiter man im Spiel voranschreitet, desto widriger werden die Umstände. Magneten, Bomben, Bienennester, alle wollen versuchen, den Aufstieg zu verhindern. Wäre das noch nicht genug, wird bei jedem Versuch auch noch wertvolle Energie abgezogen. Diese lädt sich mit der Zeit wieder auf oder kann bei Bedarf mit Cash (der zweiten Spielgeldwährung) wieder aufgeladen werden.
Verknüpft man das Spiel mit Facebook, erhält man zwar nicht automatisch den gleichen Spielstand wie im sozialen Netzwerk, dafür gibt es aber einen Bonus und man kann bei Freunden Spezialblasen anfragen. Man ist jedoch nicht gezwungen, das Spiel mit seinem Facebook-Account zu verknüpfen.
Die Level sind in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Das nächste Level ist immer erst dann verfügbar, wenn das vorhergehende erfolgreich, also mit mindestens einem Stern abgeschlossen wurde. Die Hürde für den ersten Stern liegt in höheren der knapp 90 Level sehr hoch.
Grafik und Sound
Die Grafik wirkt auf dem Nexus 7 etwas unsauber, sprich pixelig. Für einen Bubble Shooter ist dies aber durchaus ausreichend. Der Sound ist relativ unspektakulär, immerhin ist der hämisch lachende Affe witzig, wenn man bei einem Level versagt. Die durchschnittliche Grafik stört das Spiel aber in keiner Weise.
Steuerung
Eine präzise Steuerung ist bei einem Bubble-Shooter sehr wichtig. Hier hat Zynga nicht wirklich ein glückliches Händchen gehabt. Gezielt wird durch Wischen über das Display. Per Tap wird eine Blase abgefeuert. Leider erkennt das Spiel nicht sofort, ob es sich um einen Tap oder einen Wischer handelt, so dass es zu kleinen Verzögerungen kommt. Auch ist die Abstufung der Ziellinie sehr grob. Einen exakten Punkt anzupeilen, ist zwar nicht unmöglich, es gibt aber leichtere Aufgaben.
Fazit
Bubble Safari ist ein abwechslungsreicher Bubble Shooter mit vielen Extrablasen und Power-Ups. Da Spielstände nicht mit dem Facebook-Account synchronisiert werden (falls man Bubble Safari auch als Facebook-Game spielt), hat man unterwegs ein bekanntes Spiel zum nocheinmal Spielen.
Die Abstriche, die man bezüglich Grafik und Steuerung hinnehmen muss, machen das Spiel nicht unbedingt schlecht. Bubble Shooter-Fans werden schnell damit klar kommen und den Affen sicher durch den Dschungel führen.
Bubble Safari ist kostenlos im Google Play Store erhältlich. Als Testgerät kam ein ASUS Nexus 7 zum Ensatz.
| Bubble Safari verlangt bei der Installation Zugriff auf: | |
| Netzkommunikation | Zugriff auf alle Netzwerke |
| Telefonanrufe | Telefonstatus und Identität abrufen |
| Speicher | Inhalt des Speichers ändern/löschen |
| System-Tools | Standby deaktivieren/aktivieren |





