Eine To-do-Liste ist Gold wert. Im Android Market ist die Auswahl an entsprechenden Apps groß, doch viele präsentieren sich alles andere als benutzerfreundlich, sondern erweisen sich als unübersichtlich. Nicht so Taskos.
Installation
Ihre Konten: Authentifizierungsinformationen eines Kontos verwenden
Kostenpflichtige Dienste: SMS senden
Netzwerkkommunikation: Uneingeschränkter Internetzugriff
Ihre persönlichen Daten: Kontaktdaten lesen
Telefonanrufe: Telefonstatus lesen und
Funktionsumfang
Wer gerne mal etwas verschwitzt, wird bereits über ein Erinnerungssystem verfügen, das ihm zu erledigende Aufgaben wieder ins Gedächtnis ruft. Smartphone-Nutzer brauchen da selbstverständlich nicht mehr auf Notizzettel zurückzugreifen, natürlich gibt es da eine App für.
Taskos bietet einem das volle Spektrum rund ums Tun und Machen. So können Notizen eingetippt oder eingesprochen (dafür muss allerdings Google Voice Search) installiert sein, Einträge mit Google Tasks synchronisiert oder mit Freunden via SMS oder Facebook geteilt werden. Leider versteht die App bislang nur Englisch. So machte sie aus den eingesprochenen Wörtern “Präsentation Arbeit” die (fast) völlig sinnfreie Wortfolge “Kevin to fuel i’ll buy it”.
Doch der Reihe nach: Neue Aufgaben gibt man auf der Startseite einfach in das Textfeld am oberen Bildschirmrand ein. Ein Tipp auf das Plus-Zeichen fügt den Eintrag den bereits gespeicherten Einträgen hinzu. Über ein Kontextmenü kann die Notiz noch weiter spezifiziert und Priorität, Kategorie und Zieldatum festgelegt werden. Die Einrichtung eines wiederkehrenden Alarms ist ebenfalls möglich.
Ist ein Task abgehakt, lässt er sich einfach durchstreichen. Durch Schütteln soll man den Eintrag dann vom Bildschirm verschwinden lassen können. Im Test mit dem HTC Sensation funktionierte das Feature leider nicht. Erledigte Einträge speichert die App unter der Menüoption “Done” (Menütaste => Done).
Taucht in der Notiz der Name eines im Adressbuch gespeicherten Kontakts auf, wird der Name schon beim Tippen als Option vorgeschlagen. Der gute Eindruck wird von einem sehr praktischen Widget abgerundet, das die Hauptfunktionen direkt vom Homescreen aus zugänglich macht. Wermutstropfen: Im Test stieg die Akku-Belastung deutlich an, während das Widget auf dem Homescreen abgelegt war.
Bedienbarkeit
Alle Funktionen von Taskos sind selbsterklärend und erfordern keinerlei Hilfestellung. Auch Anfänger sollten mit der simpel strukturierten Bedienoberfläche der Taskos-App schnell zurechtkommen. Minimale Englisch-Kenntnisse sind allerdings von Vorteil.
Fazit
Es kann keinen Zweifel daran geben, dass es sich bei Taskos um eine vorzügliche App für Nichtsmerker und Vielvergesser handelt. Übersichtliche und schlanke Bedienoberfläche und sinnvolle Features machen die Empfehlung leicht – zumal die kostenlose App nicht einmal mit Werbung nervt. Negativ fiel der hohe Energiebedarf des Widgets auf. Schade auch, dass das Schüttel-Feature nicht zur Verfügung stand. Ansonsten derzeit sicherlich eine der besseren To-do-Apps aus dem Markt.
Als Testgerät kam ein HTC Sensation zum Einsatz. Taskos kann kostenlos aus dem Android Market runtergeladen werden.