Aluminium, Magnesium, Kristallglas… wenn es um hochwertige Materialien in Smartphones geht, wird PR-technisch nicht gespart. Doch was, wenn Naturmaterialien verwendet werden?
Naturmaterialien könnten ein Revival feiern – wenn die Hersteller diese in den Griff bekommen… (Bild: CNMO.com)
Das chinesische Startup OnePlus wollte neben allerlei Gläsern und Metall auch wechselbare Rückseiten-Cover (StyleSwap) aus ungewöhnlicheren Materialien bereitstellen, etwa Jeansstoff, Kevlar oder Holz (im Speziellen die Verwendung von Bambus). Mit diesem Feature wollte OnePlus die direkte Konkurrenz ausstechen, um das Debüt-Smartphone OnePlus One zu pushen.
Aufgrund auftretender Qualitätsmängel der ersten StyleSwap-Chargen, die in den (Online-)Verkauf gingen, wird die Produktion weiterer Abdeckungen von OnePlus eingestellt. Die StyleSwap-Cover sollen nach umfangreichen Veränderungen zusammen mit dem Nachfolger OnPlus Two erscheinen. Es ging hierbei nicht nur um die Verarbeitung der höchst unterschiedlichen Materialien, im Vordergrund standen wohl Sicherheitsbedenken. Da die StyleSwap-Cover die komplette Rückseitenabdeckung ersetzen, muss diese fest genug sitzen, um nicht den verklebten Akku zu beschädigen, was aktuell nicht ausgeschlossen werden kann, da mindestens ein Fall bekannt ist, in dem der Akku wegen einer Beschädigung platzte.
Für das OnePlus Two, das nächstes Jahr erscheinen soll, sollen diese Cover also angeboten und dort wesentlich sicherer verankert werden können sowie das Innenleben ausreichend schützen. Vielleicht gibt es dann wirklich Jeans- und Bambus-Abdeckungen…