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Veröffentlicht am Allgemein 2 Min. Lesezeit

Sony: Erste Infos zur Z6-Generation

Die Z5-Baureihe ist noch frisch im Handel – da werden bereits die Begehrlichkeiten auf eine Nachfolgegeneration geweckt. Ähnlich wie beim Samsung Galaxy S7 sind es noch viele Gerüchte, die im Umlauf sind, die konkreteren wurden einmal zusammengefasst.

Breitgefächerte Produktpalette

Bald mit Force Touch? Sonys Vorzeige-Reihe Xperia. (Bild: Sony)

Sony vertraut auf „Diversifikation“, soll heißen: Eine Fragmentierung der eigenen Produktpalette, um für jeden Kundengeschmack das passende Gerät im Portfolio zu führen. Im Z3-Gemischtwarenladen standen ein Tablet, ein Smartphone und ein eine etwas kleinere Handy-Variante des Basisgeräts, die „Compact“ hieß. So verfuhr Sony bei den Nachfolgegeneration und plant der Quelle zufolge, beim Z6 noch etwas weiter zu gehen. Das Z6-Tablet wird für Heimanwender eine große Rolle spielen, wichtiger sind die fünf unterschiedlich großen Z6-Smartphones: Das Standard-Modell mit 5,2 Zoll großem Display, eine Compact-Variante mit 4,6 Zoll und eine Mini-Version mit 4 Zoll in der Bildschirmdiagonalen – für Phablet-Kunden sind die Geräte mit 5,8 Zoll und 6,4 Zoll geplant. Indizien hierfür sind – wie so oft in jüngster Vergangenheit – die AnTuTu-Benchmarks, in welchen die fünf genannten Smartphones auftauchen.

Neue Rechentechnik, um den Problemen Herr zu werden

Sony hatte bis zum Z3 Plus ein glückliches Handy bei der Prozessor-Wahl. Erst das genannte Telefon stellte die Japaner vor Probleme. Zwar war der Snapdragon-SoC im Z3 Plus flott, kämpfte aber mit Überhitzungsproblemen, was Sony nur dadurch in den Griff bekam, dass die Leistung in kritischen Momenten enorm gedrosselt wurde. Das schützte das Z3 Plus jedoch nicht vor Abstürzen und der darauf folgend schlechten Presse. Keine Frage also, dass Sony mit der nächsten Xperia-Generation auch neue Prozessoren verbauen sollte, um die genannten Probleme zu vermeiden. Im Gegensatz zu Samsung, die wohl zwei verschiedene Prozessortypen zur Fertigung des Galaxy S7 einsetzen, kann Sony die Chips nur einkaufen, da Entwicklungsressourcen in diesem Bereich fehlen. Wahrscheinlich ist, dass Sony wieder auf Qualcomms Snapdragon setzt, darunter das neue Spitzenmodell Snapdragon 820, sowie abgespeckte Chips für die kleineren Xperia-Modelle.

Weiter sprechen vertrauliche Sony-Quellen davon, dass die Japaner nun doch nach längerem Zögern einen USB-C-Port verbauen wollen. Die Wahl wäre exzellent, denn darüber ließe sich das Xperia schneller laden – Kollegen wünschen sich außerdem eine kabellose Lademöglichkeit. Auch Force-Touch, die Erkennung von unterschiedlich starkem Druck aufs Display, soll angeblich Verwendung finden, so das defizitäre Smartphone-Segment von Sony grünes Licht dafür bekommt. Angesichts sinkender Margen und rückläufiger Absatzzahlen wird stark daran gezweifelt… Gerechnet wird mit einem Release der neuen Baureihe übrigens schon im Mai 2016 mit einem Gesamtrelease aller Z6-Geräte.