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Sony: Ausverkauf der Mobilsparte?

Sonys Probleme der letzten Jahre würden Regalmeter an Büchern füllen. Seit Jahren stecken die Japaner in den roten Zahlen, dümpeln viele Produkte in der Bedeutungslosigkeit. Für die schwache Mobilfunksparte zeichnet sich indes eine Lösung ab, die radikal ist. Und womöglich unumkehrbar.

Sony-CEO Kazuo Hirai kämpft mit den wirtschaftlichen Problemen. (Bild: japantimes.co.jp)

So berichtet die Nachrichtenagentur Reuters von einer anonymen, aber glaubwürdigen Quelle, die weitere Restrukturierungsmaßnahmen in Erfahrung gebracht haben möchte. Nach dem Verkauf vieler firmeneigener Immobilien, der schrittweisen Einstellung der TV-Sparte und der Veräußerung des Notebook-Sektors an den Konkurrenten Lenovo würde es die wenig profitablen Smartphones und Tablets treffen, die verjubelt würden. Gut 1.000 Stellen sollen davon betroffen sein. Die Reuters-Quelle gibt ferner an, dass noch kein konkreter Deal zu verhandeln wäre – doch Sony-CEO Kazuo Hirai äußerte sich auf der CES 2015 besorgt über einige Sparten seines Elektronikgiganten. Sonys Jointventure mit den Schweden von Ericsson wurde vor einigen Jahren aufgekündigt, seitdem konnte insbesondere die Xperia-Serie mit guten Kritiken aufwarten, doch Käufer fanden sich dafür kaum.

In den letzten Quartalen erwirtschaftete Sony einen nicht unerheblichen Umsatz mit Finanz- und Versicherungsdienstleistungen wie auch mit Krankenhausgerätschaften. Die profitabelste Sparte bleibt aber weiterhin das PlayStation-Segment. Trotzdem rechnet Sony – nach bereits sechs neuerlichen Umsatzprognosen – mit einem Verlust von gut 1,9 Milliarden US-Dollar im laufenden Geschäftsjahr, das im März 2015 endet.

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