Bereits am 2. Dezember bringt der Zubehörhersteller snakebyte mit Vyper ein vielseitiges Multimedia-Gerät auf Android-Basis in den deutschen Handel. Eine Mischung aus Tablet, Spielkonsole und Smart-TV-System möchte man ab 200 Euro bieten.
Ursprünglich kündigte snakebyte das Konzept von Vyper schon vor geraumer Zeit an – als snakebyte eins und später snakebyte unu. Jetzt hat man wohl einen finalen Namen gefunden, der auch weltweit genutzt werden soll. Das Zentrum ist ein 7-Zoll-Tablet mit IPS-Display (1280×800 Bildpunkte), Quadcore-CPU, MALI 400-MP GPU, 1GB RAM, 8GB Flash-Speicher und microSD-Kartenslot (max. 32GB). Hinzu gesellen sich zwei USB-Anschlüsse (USB Host & OTG), ein HDMI-Ausgang, WIFI und Bluetooth.
Soweit ist das alles keine Besonderheit. Hier kommt aber die Dockingstation ins Spiel. Ist diese über HDMI mit dem heimischen Fernseher verbunden, steckt man das Tablet einfach in diese, um den Touchscreen-Computer aufzuladen und zugleich das Geschehen auf dem HDTV darzustellen. Das ist dann sinnvoll, möchte man Filme angucken, im Web surfen, auf Bildergalerien zugreifen oder ein Spiel spielen. Zweitgenanntes ist problemlos mittels der sogenannten Airmouse möglich. Das ist einer Fernbedienung mit Standard-Tasten, Pointer und sogar eine QWERTY-Tastatur auf der Rückseite der Remote. Oder man greift zum auch separat erhältlich idroid:con-Controller von snakebyte, der via Bluetooth Verbindung zum Tablet aufbaut.
So die Theorie: In der Praxis dürfte man die Spiele noch an das Gamepad anpassen müssen, genauso werden wohl nicht alle Apps Gebrauch von den Möglichkeiten der Hardware machen. Sowieso sieht snakebyte die Idee von Vyper als Entertainment-Alleskönner mit Android 4.2. Kostenpunkt: 200 Euro für das Standard-Paket und 230 Euro für die Gaming-Edition mit Controller. Versprochen wird ein nicht modifiziertes Betriebssystem mit Zugriff auf Google Play – und damit auf eine Vielzahl an Anwendungen fürs heimische Wohnzimmer, für die Kids, Spieler etc.
Weitere Details gibt’s auf der offiziellen Webseite. Dort findet man hier und da noch die alten „unu“-Bezeichnungen.